Visa Ein Drittel des Marketing-Budgets fließt in Digital

Montag, 17. Februar 2014
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Mit dem Boom des E-Commerce und mobiler Endgeräte hat sich auch die Eigenwahrnehmung von Visa geändert: Der Finanzdienstleister versteht sich mittlerweile als Partner, der Kunden in aller Welt passende Bezahllösungen bietet, unabhängig von Zeit und Ort. Im selben Zuge hat Visa massiv Budgets ins Digitale verschoben, wie Chief Marketing Offivcer Kevin Burke gegenüber "Adweek" erklärt. Schon im Vorfeld der Olympischen Spiele von London 2012 prognostizierte Colin Grannell, seinerzeit Executive Vice President Partnership Marketing bei Visa, die ersten "digitalen Spiele" der Geschichte. Kein Wunder, ist das Unternehmen doch bereits seit 27 Jahren Sponsor der Olympischen Spiele und im Umfeld der Veranstaltung mit zahlreichen Innovationen wie kontaktlosem Bezahlen präsent. Das gilt natürlich auch für die derzeit stattfindenden Winterspiele im russischen Sotschi - ganz im Sinne des kürzlich gelaunchten neuen Markenversprechens "Everywhere You Want to Be", das in dem US-Spot "Flying" (siehe oben) bereits zum Tragen kommt.

Eine Steigerung der Investitionen ins digitale Marketing, um die Zielgruppe dort zu erreichen, wo man sie auch mit neuen Produkten beglücken will, ist da nur konsequent: Je nach Markt investierte man mittlerweile 30 bis 40 Prozent in Digital, so Burke. "Wir haben mehr Dollars in diese Kanäle verschoben, weil wir dort sein wollen, wo Menschen Inhalte konsumieren - und das passiert meistens digital." In manchen Märkten wie etwa Korea aktiviere man das Sponsoring allein durch digitale Kanäle, während in den USA diverse Kanäle zum Einsatz kämen. ire
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