VfL Wolfsburg Nike löst Kappa als Ausrüster der "Wölfe" ab

Donnerstag, 12. Mai 2016
Hier wird bald in Nike-Klamotten gekickt: Die Volkswagen-Arena in Wolfsburg
Hier wird bald in Nike-Klamotten gekickt: Die Volkswagen-Arena in Wolfsburg
Foto: VfL Wolfsburg

Die noch bis zum Wochenende laufende Saison verlief für den VfL Wolfsburg zwar letztendlich unbefriedigend - just vor dem letzten Spieltag können die Niedersachsen jedoch noch eine Erfolgsnachricht vermelden: Ab der Saison 2016/17 wird Nike neuer Ausrüster des Fußball-Bundesligisten und löst damit Kappa ab. Die Partnerschaft ist auf neun Jahre angelegt - und soll dem VfL Medienberichten zufolge zwischen 75 und 80 Millionen Euro einbrigen.
Die Präsentation des neuen Spieldress sowie der Fan-Kollektion mit dem Nike-Swoosh soll am 4. Juli erfolgen. Neben Ausrüstung und werblicher Präsenz soll der Vertrag auch weitere Kooperationen beinhalten, die zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Für VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann stellt die Vereinbarung mit dem US-Sportartikler einen "Quantensprung" dar: "Nike setzt auf das Potenzial des VfL und wir wollen diesen Vertrauensvorschuss zurückzahlen, indem wir ab Juli ein attraktiver, innovativer, international ausgerichteter und vor allem erfolgreicher Partner sein werden."  Bereits im vergangenen Oktober hatte der "Kicker" erstmals über die Partnerschaft berichtet, eine Bestätigung war seither aber ausgeblieben. Nun erklärt VfL-Manager Klaus Allofs"Nike und der VfL Wolfsburg passen hervorragend zusammen. Nike hat wie wir höchste Ambitionen und gibt sich nie mit dem Erreichten zufrieden, sondern strebt immer nach dem Optimum. Mit Nike haben wir einen strategischen Partner gewonnen, der Vorbild sein soll für uns und mit dem wir gemeinsam in den kommenden Jahren noch viel erreichen wollen."

Die Erlöse aus dem Sponsoring können die Wolfsburger gut gebrauchen: Zwar steht der Verein durch seine Zugehörigkeit zum VW-Konzern finanziell nicht schlecht da. Will man den in dieser Saison wieder sehr groß gewordenen Abstand zum FC Bayern München und auch zu Borussia Dortmund verkürzen, braucht es aber neue Investitionen in die Mannschaft. Die Nike-Millionen kann Allofs daher gut gebrauchen. ire
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