Unruly-Studie Immer mehr Marketingentscheider verlagern Werbebudgets in Richtung Programmatic

Dienstag, 09. Juni 2015
Unruly hat den Erfolg programmatischer Videokampagnen untersucht
Unruly hat den Erfolg programmatischer Videokampagnen untersucht
Foto: Unruly
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Werbebudget Unruly Deutschland


Click-Through-Raten verlieren zunehmend an Bedeutung, doch immer mehr Marketingentscheider planen eine Umschichtung ihrer Online-Werbebudgets in Richtung Programmatic Advertsing. Das ist das Ergebnis einer Unruly-Studie zum Thema Programmatic Video Advertsing.
Der "Unruly Programmatic Video Pulse Survey" weist dabei vor allem eine Trendwende im Bereich der Click-Through-Raten aus. "Die Studie zeigt das ganze Ausmaß der tektonischen Plattenverschiebungen innerhalb der Branche. Die Click-Through-Rate, einst die einzig anerkannte Schlüsselkennzahl für Videovermarkter, hat an Bedeutung verloren. Stattdessen gewinnen Metriken wie Viewability, Completed Views und Interaktionsraten an Bedeutung", sagt Martin Dräger, Geschäftsführer von Unruly Deutschland, zusammenfassend. Mit der steigenden Anzahl programmatischer Targeting-Möglichkeiten zeige sich zudem eine massive Veränderung darin, wie Marketingverantwortliche ihre digitalen Videokampagnen analysieren. Des Weiteren verdeutlicht die Studie, dass mehr als Dreiviertel der Marketingverantwortlichen in Unternehmen eine anteilige Umschichtung der Online-Werbudgets zugunsten von Programmatic Advertising erwarten - zu Lasten des TV. Doch bei allen Prognosen erkennen die Befragten auch ein Problem: Ihre Expertise schätzen rund 15 Prozent der Teilnehmer aus den USA und Großbritannien als Hauptproblem bei der Umsetzung von programmatischen Werbeformen ein.

"Alarmierend ist, dass für die Hälfte der Befragten, obwohl die Budgets schon jetzt besonders über programmatische Kanäle von TV zu Online wandern, noch große Wissenslücken beim Programmatic Video existieren und es an Know-how mangelt", so Dräger, der befürchtet, dass das fehlende Wissen zu verschwendeten Werbeausgaben führen wird. Den gesamten Report gibt es zum kostenfreien Download. tt
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