Unilever-Marketing Deutschland von Sparplänen nicht betroffen

Freitag, 06. Dezember 2013
Unilever-Niederlassung in Hamburg
Unilever-Niederlassung in Hamburg

Unilever liefert derzeit Schlagzeilen im Stundentakt. Gerade erst berichtete HORIZONT.NET, dass Mediachef Uwe Becker den Konsumgüterriesen nach 29 Jahren verlassen wird. Jetzt machen Gerüchte um einen massiven Stellenabbau im Marketing die Runde. Deutschland wird aber wohl ungeschoren davon kommen. Laut einem Medienbericht steht Unilever vor massiven Einschnitten. Rund 800 Jobs sollen 2014 im Marketing wegfallen, wie das Marketing Magazine berichtet. Damit würde die Belegschaft in diesem Bereich um 12 Prozent sinken. Das britische Magazin beruft sich auf eine Präsentation, die Marketingchef Keith Weed in dieser Woche vor Investoren in London gehalten haben soll. Bei seiner Rede habe Weed angekündigt, dass Unilever seine Marketing-Effizienz erhöhen und im Zuge dessen seine Prozesse vereinfachen wolle. Auch die Zahl der Produkte solle reduziert werden.

Deutschland ist von den Plänen offenbar nicht betroffen. "Es wird bei Unilever Deutschland keinen Personalabbau im Marketing geben", erklärt Merlin Koene, Communications Director DACH, gegenüber HORIZONT.NET. Auch die Personalie Uwe Becker stehe damit in keinem Zusammenhang. "Das war Zufall", so Koene. Lediglich die für das Unternehmen tätigen Agenturen müssen sich auf Preisdebatten einstellen. "Daran arbeiten wir aber kontinuierlich", sagt Koene. Das sei "nichts Besonderes". mas
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