Uber Taxi-Schreck holt sich Kommunikationschef von Hering Schuppener

Dienstag, 20. Oktober 2015
Ali Yeganeh Azimi (36) übernimmt ab sofort die Medienkommunikation für den Taxi-Dienstleister Uber.
Ali Yeganeh Azimi (36) übernimmt ab sofort die Medienkommunikation für den Taxi-Dienstleister Uber.
Foto: Uber

Uber geht in die Offensive: Von allen Seiten wird dem Fahrdienst-Vermittler vorgeworfen, illegal zu handeln und das traditionelle Taxigewerbe zu zerstören. Mit Ali Yeganeh Azimi, ab sofort neuer Kommunikationschef, will das Unternehmen nun Aufklärungsarbeit leisten und sein Image aufwerten.
Azimi arbeitet als Communications Lead für die DACH-Region von Berlin aus. Der gebürtiger Iraner kennt Uber bereits von seinem bisherigen Arbeitgeber: Azimi kommt von Hering Schuppener. Hier war er Teil des Uber-Teams und mitunter als externer Pressesprecher für das Unternehmen tätig. Warum der 36-Jährige nun direkt zu Uber wechselte, begründet er mit seinem privaten Interesse an dem Unternehmen: "Ich nutze den Vermittlungsdienst von Uber regelmäßig und muss sagen, dass die App mein Leben schlichtweg einfacher gemacht hat. Ich bin überzeugt, dass es jedem anderen genauso gehen kann." Ihm misfalle es, dass der Dienst "oft undifferenziert in der Kritik steht". Sein oberstes Ziel ist daher, Aufklärungsarbeit zu leisten: "Ich möchte mich langfristig und intensiv darum kümmern, diesen Wahrnehmungs-Gap zu schließen." Azimi betont vor allem, dass Uber in Deutschland absolut gesetzeskonform handele, da das Unternehmen ausschließlich mit lizensierten Chauffeursunternehmen, konzessionierten Fahrzeugen und Fahrern mit Personenbeförderungsschein zusammen arbeite. "Das ist leider noch nicht bis zum Letzten durchgedrungen." fa
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