US-Wahlkampf Wie Obama über Trumps angebliches Twitter-Verbot spottet

Montag, 07. November 2016
Muss auf seine 140-Zeichen-Attacken verzichten: Donald Trump
Muss auf seine 140-Zeichen-Attacken verzichten: Donald Trump
Foto: Flickr/Gage Skidmore

Donald Trumps Berater lassen den US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner einem Medienbericht zufolge kurz vor der US-Wahl nicht mehr twittern - und Präsident Barack Obama hat sich prompt darüber lustig gemacht.
"Sie hatten so wenig Vertrauen in seine Selbstbeherrschung, dass sie gesagt haben: Wir nehmen dir jetzt einfach Twitter weg", sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt zur Unterstützung seiner demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton am Sonntag (Ortszeit) in Florida.
Die Zeitung "New York Times" hatte berichtet, Berater hätten dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner die Kontrolle über sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst "entrissen", damit er seine Chancen bei der Wahl am Dienstag nicht mit ungefilterten Anfeindungen schmälert.

"Wenn jemand nicht mit einem Twitter-Konto umgehen kann, kann er nicht mit den Atomcodes umgehen", fügte Obama vor seinem lachenden Publikum hinzu. Trump ist dafür bekannt, Gegner und Kritiker über Twitter in scharfen Tönen anzugreifen - manchmal mitten in der Nacht. dpa
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