US-Umfrage CMOs gewinnen den Glauben an traditionelle Medien zurück

Freitag, 21. Februar 2014
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Cmos Duke University Umfrage Durham USA


Die amerikanischen Marken-Verantwortlichen sind dabei, den Glauben an traditionelle Medien zurückzugewinnen. Das ist das zentrale Ergebnis der jüngsten Umfrage unter 408 Chief Marketing Officer (CMO) der Duke University im US-amerikanischen Durham.


Der Umfrage zufolge erwarten die CMOs, dass die Investitionen in digitale Medien in den kommenden 12 Monaten um 8,2 Prozent zulegen. Die Ausgaben für TV, Radio und Print stagnieren bei einem Mini-Minus von 0,1 Prozent. Wie immer bei Umfragen, sollte man die Ergebnisse nicht überinterpretieren. Doch beim Vergleich der jüngsten Erhebung mit Befragungen in den Jahren zuvor fallen zwei Punkte auf.

Über die Umfrage

Die CMO Studie wird zweimal jährlich durchgeführt. Die aktuellen Ergebnisse basieren auf einer Befragung von Mitte Januar bis Mitte Februar. 408 CMOs antworteten; 88 Prozent der Befragten sind in ihrem Unternehmen auf der Position eines Vice President oder höher angesiedelt.


1) Die Zeiten, in denen Digital-Werbung zweistellig zulegt, gehen (auch) in den USA allmählich vorbei: In den Jahren zuvor hatten die CMOs bei der Befragung, die zweimal jährlich durchgeführt wird, immer ein zweistelliges Digital-Wachstum prognostiziert. Das ist vorbei.


2) Der zweite Trend ist noch interessanter als der erste. Der Pessimismus der CMOs gegenüber traditionellen Medien geht zurück. Marketer realisieren - allmählich - wieder, dass die traditionellen Medien trotz den vielfältigen digitalen Werbeformaten nach wie vor eminent wichtig sind, um Reichweite aufzubauen. vs



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