Typisch Deutschland Wie Ford mit Klischees und Rollbraten spielt

Donnerstag, 31. Oktober 2013
Ford setzt in den Printanzeigen erstmals auf Augmented Reality
Ford setzt in den Printanzeigen erstmals auf Augmented Reality


Mit "Typisch Deutschland. Typisch Ford" erhöht der Kölner Autohersteller das Tempo in seiner Dachmarkenkampagne. Es ist ein Spiel mit Klischees, Erfahrungen und Zickereien auf der Fahrt zum Rollbraten mit Schwiegereltern.
Zwei TV-Spots, neue Printmotive, Online-Maßnahmen und Out-Of-Home läuten den dritten Teil der Dachmarkenoffensive von Ford ein. Dabei ändert das Unternehmen die Tonalität der Kampagne. Bisher hat das Unternehmen vor allem Fragen gestellt und zugehört. Jetzt kommen erstmals Antworten hinzu. Damit stellt Ford die Verbindung zwischen Marke und seinen Angeboten her.

Kommenden Montag läuft im TV ein 60-Sekünder an, in dem Ford typische deutsche Werte wie Pünktlichkeit, Fleiß, Disziplin zeigt und deren Bedeutung für die Zielgruppe der Millennials hinterfragt (siehe oben). "Vieles hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Was bewegt dich heute?", heißt es unter anderem in dem Spot. Der Film stellt so nochmals eine Verbindung zur digitalen Plattform der Kampagne her. Ergänzt wird der Brückenspot am 10. November mit einem reichweitenstarken Tageszeitungs-Flight. Dabei setzt Ford erstmals auf Augmented Reality in der "Bild am Sonntag" sowie einem abendlichen TV-Roadblock.

Im zweiten Spot, der parallel anläuft, geht es dann um konkrete Lösungen und Angebote, die vor allem für Millennials von Bedeutung sind. Mit einem Augenzwinkern erzählt Ford die Geschichte eine Pärchens auf der Fahrt zu den Eltern der jungen Frau. Er motzt, sie zickt. Beide grummeln. Dicke Luft im Fiesta, bis der junge Mann mit Hilfe der Sprachsteuerung die Situation entspannt. "Wir wollen über die Technologie, die wir anhand einzelner Fahrzeuge vorstellen, die Dachmarke stärken", erklärt Reinhard Zillessen, Director Marketing die Strategie.

Bereits im Sommer hatte Ford auf Festivals zahlreiche Jugendliche im Alter zwischen 18 und 34 Jahren zu ihren Einstellungen zum Auto befragt. Seit Mitte Oktober ist die Kampagne auch in der Breite sichtbar. Damals hatte der Hersteller die Microsite eine-idee-weiter.de offiziell gelauncht. Mittlerweile haben über 300.000 Millennials das Dialogangebot aufgegriffen. Die Kreation der Kampagne stammt vom Ogilvy Brand Center Düsseldorf sowie Wunderman Köln. Erste Liebe hat die Filme produziert. Cadmo Quintero führte Regie. Die Printmotive zum Fiesta-Part hat Michael Schnabel fotografiert. mir
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