Tink Wie das Rocket-Start-up zum Marktstart Donald Trumps "Get a gun"-Politik veräppelt

Freitag, 19. August 2016
Der Donald-Trump-Verschnitt von Tink fordert: "Make Your Home Safe Again"
Der Donald-Trump-Verschnitt von Tink fordert: "Make Your Home Safe Again"
Foto: Tink

Gerade verriet Unternehmer Erich Sixt, dass seine Autovermietungsfirma mit ihren berüchtigten Anzeigen gerne Donald Trump auf die Schippe nehmen würde - er die Motive auf anwaltliches Anraten aber lieber im Giftschrank lässt. Unerschrockener zeigt sich da das Start-up Tink. Die junge Smart-Home-Plattform hat Pro Sieben Sat 1 und Rocket Internet als Investoren an Land gezogen und bewirbt ihren Marktstart im TV nun mit einer Parodie auf den US-Präsidentschaftskandidaten.
Der 25-Sekünder stellt die Frage, wie man sein Zuhause sicherer machen kann - und natürlich schlägt der Trump-Verschnitt namens Trumpf mit Kauderwelsch-Akzent und weiblicher Begleitung vor, sich eine Waffe anzuschaffen. Tink, eine Vergleichs­- und Verkaufsplattform für Connected-Home-Produkte, setzt stattdessen jedoch auf smarte Geräte, mit denen die eigenen vier Wände auch von unterwegs aus ständig überwacht werden können. Angelehnt an Trumps Kampagnenslogan "Make America Great Again" heißt es bei Tink "Make Your Home Safe Again".
Das Start-up aus Berlin arbeitet mit Produktpartnern wie Sonos, Canary und Withings zusammen. "Wir sind fest davon überzeugt, dass die ausgewählten Produkte echtes Massenmarktpotential haben. Bisher fehlen jedoch Kommunikation und Plattform zum Endkonsumenten", erläutert CEO und Mitgründer Marius Lissautzki die Idee der Kampagne. Vor dem Marktstart in Deutschland hat Tink mit der Pro-Sieben-Sat-1-Mediengruppe und Rocket Internet bereits zwei Großinvestoren gewinnen können. Die Partnerschaft mit P7S1 sichert die TV-Präsenz auf den Sendern der Mediengruppe. fam
Meist gelesen
stats