The Shack DMC Home24 lässt seine Kunden über Einrichtungssünden meditieren

Mittwoch, 16. August 2017
In seiner neuen TV-Kampagne lädt Home24 zur Einrichtungsmeditation ein
In seiner neuen TV-Kampagne lädt Home24 zur Einrichtungsmeditation ein
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Home24 Marc Appelhoff DMC Padberg Frankfurt Bottrop


Tief durchatmen und „Hooome24“ meditieren, diese Reaktion sollen Menschen künftig haben, wenn sie an einem Teil ihrer Einrichtung verzweifeln. In seiner neuen Kampagne will Home24 die Kunden nicht nur inspirieren, sondern auch wieder verstärkt zum Kaufen verführen. Die Marke startet mit einer TV- und Online-Kampagne in den Spätsommer und intensiviert gleichzeitig den Ausbau seiner stationären Präsenz.

Die Kampagne (Kreation: The Shack DMC) ist dabei mehr als nur ein weiterer kreativer Akzent in der Markenführung. Nachdem Home24 nicht nur eine neue Werbestrategie, sondern auch ein neues Markendesign präsentiert hatte, um die Wertigkeit und Emotionalisierung der eigenen Positionierung zu stärken, liegt die Priorität in diesem Jahr wieder auf dem Unternehmenswachstum. Marc Appelhoff, das für Marketing zuständige Vorstandsmitglied Home24 AG: „Den neuen Markenauftritt 2016 haben wir bewusst femininer gestaltet und mit reduziertem Budget kommuniziert. Diese neue Kampagne begleiten wir allerdings mit einer um ein Vielfaches höheren Investition – und das ist ein dauerhaftes Commitment.“ Home24 baut dabei auf der 2016 etablierten Markenpositionierung als Inspirationsquelle für Wohnungseinrichtungen und Wohlfühlerlebnisse auf. Die Botschaft des Spots (Produktion: Sirensrock): Wenn die Lampe einen nicht mehr erleuchtet, der Schrank einen einschränkt und das Bett einen nicht zur Ruhe kommen lässt, dann ist das Shoppen auf Home 24 – quasi als entspannendes Wohnungsdesign-Yoga – das optimale Mittel zum Stressabbau. Die Kampagenenbotschaft rundet noch eine Social-Media-Kampagne ab, bei der die Kunden ihre persönlichen "#Hooome"-Momente posten können, um sich an einem Gewinnspiel zu beteiligen. Dass in der Kampagne die Verkaufsaktivierung spürbar stärker ausfällt, ist explizit gewollt, erklärt Appelhoff: „Wenn man sein Mediavolumen erhöht, um einen höheren Share of Voice zu erzielen, dann ist die Investition nur zu rechtfertigen, wenn die Kampagne auch einen konkreten Abverkaufsimpuls liefert.“ Allerdings solle dieser Impuls auch nicht plump und marktschreierisch ausfallen.

„Diese neue Kampagne begleiten wir mit einer um ein Vielfaches höheren Investition – und das ist ein dauerhaftes Commitment.“
Marc Appelhoff
In dieser Strategie schwingt auch ganz stark die Erkenntnis mit, dass Home24 mit einer ausschließlich volumenorientierten Marktstrategie nicht genügend Kunden akquirieren kann, um am Markt langfristig zu bestehen. 2015 musste der Händler Rekordverluste verdauen, eine Flut von Abgängen aus der Führungsriege war die Folge. Im Zuge seiner Neuausrichtung 2016 änderte die Marke nicht nur ihren Kommunikationsstil, sondern setzte auch auf neue Produktakzente. So entstand damals auch das erste Möbelsortiment in Zusammenarbeit mit Topmodel Eva Padberg. Eine Zusammenarbeit, die sich so gut bewährte, dass Home24 diese Tage gerade die zweite Padberg-Kollektion präsentiert.

Für Appelhoff ist die Zusammenarbeit mit dem Top Model vor allem eine Chance, die eigene Marke zu differenzieren: „Wie viele Möbelmarken oder Möbeldesigner sind im Massenmarkt wirklich ein Begriff? Mit Eva Padberg haben wir hier eine Partnerin, die für exzellentes Stilempfinden steht und keinem Kunden erst langwierig vorgestellt werden muss.“

Für seine Showrooms setzt Home24 auf lokale Plakatkampagnen
Für seine Showrooms setzt Home24 auf lokale Plakatkampagnen (© Home24)
Parallel erhöht die Marke ihre Sichtbarkeit auch über ihre Showrooms. Aktuell hat Home24 gerade in Frankfurt eröffnet und bewirbt seine Präsenz mit einer regionalen Plakatkampagne. Mit einem Outlet in Bottrop steht als nächstes das Ruhrgebiet auf der Agenda. Auch hier ist das Ziel, den potenziellen Kunden zusätzliche Möglichkeiten zu inspirierenden Wohnerlebnissen zu bieten. Die stationäre Offensive stelle aber nicht das grundsätzliche Geschäftsmodell von Home 24 in Frage, sagt Appelhoff: „Wir sind im Kern ein Online-Player und das werden wir auch bleiben.“ cam

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