Telekommunikation Manuel Cubero wird Interimschef von Vodafone Deutschland

Dienstag, 02. Juni 2015
Manuel Cubero wird Sprecher der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland
Manuel Cubero wird Sprecher der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland
Foto: Vodafone

Der Aufsichtsrat von Vodafone Deutschland ernennt Manuel Cubero zum 1. Juli zum Sprecher der Geschäftsführung. Er folgt auf CEO Jens Schulte-Bockum, der das Unternehmen Ende Juni verlässt. Cubero soll außerdem den neu geschaffenen Posten des Chief Commercial Officer übernehmen.
Cubero ist seit April 2014 Vorstandsvorsitzender des 2013 von Vodafone geschluckten Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland und Mitglied der Geschäftsführung von Vodafone. Dort verantwortet er das Festnetzgeschäft des Telekommunikationsriesen. "Mit der Ernennung von Manuel Cubero als Sprecher der Geschäftsführung sorgen wir für Kontinuität aus den eigenen Reihen bis ein Nachfolger gefunden ist", sagt Philipp Humm, Aufsichtsratschef von Vodafone Deutschland: "Als ausgewiesener Medien- und Telekommunikationsexperte wird Herr Cubero die Geschäfte von Vodafone in der Übergangszeit gemeinsam mit seinen Geschäftsführerkollegen erfolgreich führen. Mit der Position eines neuen Chief Commercial Officers wollen wir unsere konvergente Ausrichtung weiter stärken." Als CCO soll der gebürtige Spanier das Privatkundengeschäft in den Bereichen Mobil und festnetz enger verzahnen und ausbauen.

Mit der Entscheidung für einen Interimschef ist aber zugleich klar, dass der Vorstandsvorsitz von Vodafone Deutschland extern besetzt wird. Der Telekommunikationskonzern hatte im Mai überraschend die Trennung von CEO Jens Schulte-Bockum bekannt gegeben. Der Grund sind Medienberichten zufolge Differenzen zwischen dem langjährigen Vodafone-Manager und der Konzernspitze in London. Vodafone hinkt in Deutschland sowohl im Festnetzgeschäft als auch im Mobilfunkbereich hinter den Konkurrenten Deutsche Telekom und Telefonica hinterher. dh
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