Telefónica Kolle Rebbes märchenhafte Unterwasserwelt zum Launch von O2 Free

Mittwoch, 05. Oktober 2016
Für seine neue Kampagne geht O2 unter Wasser
Für seine neue Kampagne geht O2 unter Wasser
Foto: Telefónica Deutschland

O2 macht im Wettbewerb mit Deutsche Telekom und Vodafone weiter Tempo. Mit einer Kampagne zum Launch des neuen Tarifmodells O2 Free verspricht die Telefónica-Marke ihren Vertragskunden unbegrenztes Surfvergnügen im Mobile Web. Um den Claim zu visualisieren hat Leadagentur Kolle Rebbe die O2-Markenwelt komplett unter Wasser gesetzt.

Die Unterwasseroptik (Filmproduktion: Element E,  Postproduktion: Liga01) soll aber nicht nur für eine aufmerksamkeitsstarke Inszenierung sorgen, sondern auch direkt die Kampagnenbotschaft transportieren, sagt Sabine Kloos, Director Brand & Marketing Communication bei Telefónica Deutschland: "Ein ausreichendes Datenvolumen ist so etwas wie der digitale Sauerstoff für unsere Kunden. Und mit dem neuen O2 Free Tarif haben sie immer genügend Luft, um all die mobilen Anwendungen zu nutzen, auf die sie in ihrem Alltag nicht mehr verzichten wollen." Die von Kolle Rebbe kreierte Kampagne ist mit dieser Botschaft in TV, Online, Out-of-Home und am PoS (Agentur: Smartin Advertising) zu sehen. Die Mediaplanung bertreut Forward Media, Frankfurt. Eine besondere digitale Inszenierung wie in den Vorläuferkampagnen soll es dieses Mal nicht geben. Obwohl Kloos nicht ausschließen will, dass der Kampagnensong "Everybody is free" (Lizenzierung: Hastings) noch einen besonderen Einsatz erleben wird.

Mit dem faktischen Versprechen einer Flatrate, begibt sich O2 auf dünnes Eis. In der Vergangenheit hatten Netzbetreiber immer wieder Flatrates angeboten und waren prompt in die öffentliche Kritik geraten, weil sie das Datenvolumen ihrer Kunden ab eines Maximalwertes ohne größere Erklärung drosselten. Um sein Kampagnenversprechen uneingeschränkt halten zu können, kalkuliert Telefónica für O2 anders: Sind die offiziellen Grenzen des Datenvolumens erreicht, können die O2-Free-Kunden immer noch mit 1-MBit-Datengeschwindigkeit weitersurfen.

Damit ließen sich alle von den Nutzern als unverzichtbar empfundenen Apps weiter nutzen, sagt Kloos: "Es grenzt an ein Revolution des Mobilfunkmarkts, denn mit O2 Free ist man faktisch nie wieder offline. Das kann so außer uns niemand bieten." Das mache den Tarif zu einem „disruptiven Proofpoint“ für O2s Markenversprechen, der Digital Companion seiner Kunden zu sein.

Ziel der Kampagne sei es, mit der Marke O2 in Deutschland weiter zu wachsen, selbst wenn das Wettbewerbsumfeld nicht leicht sei. Kloos: "Wir befinden uns hier faktisch in einem Verdrängungswettbewerb.  Aber es gibt natürlich immer auch die Option neue Geschäftsfelder zu eröffnen.“ Eines dieser neuen Geschäftsfelder ist das neue Bankkonto von O2, das sich komplett per Smartphone einrichten und führen lässt.

Die Telefónica-Markenchefin will keine konkreten Zahlen zum Kundenerfolg nennen, da die Einführung erst vor kurzem erfolgt sei, zeigt sich aber mit der ersten Resonanz sehr zufrieden: "Wir haben Kunden von 18 bis 80 Jahren gewinnen können, die O2 Banking gerne nutzen. Die Resonanz, die wir von ihnen und auch in den Medien erhalten haben, ist sehr viel versprechend." Kloos isieht sie für die Marke noch deutlich Potenzial im deutschen Markt: "Und O2 Free ist auf diesem Weg ein wichtiger Meilenstein." cam

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