Telefónica Deutschland Mobilfunkmarke Blau präsentiert sich in neuem Gewand

Freitag, 11. September 2015
So sieht das neue Logo von Blau aus ...
So sieht das neue Logo von Blau aus ...
Foto: Telefónica
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Mobilfunkmarke Telefónica BBDO E-Plus


Der Telekommunikationskonzern Telefónica verpasst seiner Discountmarke Blau ein neues Erscheinungsbild. Der überarbeitete Markenauftritt soll in der kommenden Woche zunächst online und dann in den Shops der Schwestermarke O2 sowie im stationären Fach- und Einzelhandel sichtbar werden. Der veränderte Look sowie die geplante Werbekampagne sind in Zusammenarbeit mit den Agenturen Lambie-Nairn (Branding) und BBDO (Werbung) entstanden.
Einen ersten Eindruck, wie sich Blau künftig präsentieren will, gibt Telefónica auf seinem Firmenblog. Dort wird das neue Logo gezeigt. Auch der neue Claim wird dort vorgestellt. Er lautet: "Weniger bla, mehr Blau". Bislang hat die Marke mit dem Spruch "Schlau.Frei.Blau." geworben. Parallel zum veränderten Markenauftritt stellt der Mobilfunkanbieter ein neues Tarifportfolio vor. Künftig können Blau-Kunden zwischen den Tarifen M, L und All-in wählen. Sie sind ab dem 15. September verfügbar.
... und so das alte
... und so das alte (Bild: Telefónica)
Das neue Erscheinungsbild wurde von der Münchner Agentur Lambie-Nairn entwickelt. Sie arbeitet seit vielen Jahren für die Blau-Schwestermarke O2 und hat seinerzeit deren Markteintritt begleitet. Den Pitch um den Werbeetat hatte vor einiger Zeit BBDO Düsseldorf gewonnen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang allerdings nicht. Aktuell kämpft BBDO auch um das Mandat von O2. Neben der Omnicom-Tochter sind hier die Agenturen Ogilvy, Grey und Kolle Rebbe im Rennen. Der langjährige Etathalter VCCP in Berlin nimmt nicht an dem Pitch teil.

Blau kommt eine wichtige Bedeutung innerhalb des Telefónica-Markenportfolios zu. Nach der Übernahme von E-Plus mit weiteren Marken wie Base und Simyo wird erwartet, dass sich der Konzern auf die beiden Hauptmarken O2 und Blau konzentriert. Auch hierfür gibt es bislang keine offizielle Bestätigung. Allerdings hatte das Unternehmen eingeräumt, an der Neupositionierung des Markenportfolios zu arbeiten. mam
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