"Tatort"-Star Ulrich Tukur wirbt in schräger Doppelrolle für Quirin Privatbank

Mittwoch, 04. Oktober 2017
Fast so gespalten wie in seiner "Tatort"-Rolle: Ulrich Tukur in der Kampagne der Quirin Privatbank
Fast so gespalten wie in seiner "Tatort"-Rolle: Ulrich Tukur in der Kampagne der Quirin Privatbank
© Quirin Privatbank

Als Hauptkommissar Felix Murot im Wiesbadener "Tatort" begeistert Ulrich Tukur seit 2010 ein Millionenpublikum. Jetzt ist der 60-jährige Schauspieler erstmals in einer Werbekampagne zu sehen - als Gesicht der Quirin Privatbank. Der schräge Auftritt wurde von Regisseur Martin Schmid sowie vom neuen Marketingleiter der Bank entwickelt, der in der Branche kein Unbekannter ist: Ex-Grey-Berlin-Chef Matthias Meusel.
Verdient meine Bank mit meinem Geld eigentlich mehr als ich? Was passiert mit meinen Ersparnissen, wenn die ganze Welt aus den Fugen gerät? Wem kann ich überhaupt noch vertrauen? Es sind diese drei Fragen, die im Mittelpunkt der Kampagne der Quirin Privatbank mit Ulrich Tukur stehen. In den drei schrägen Hauptspots (sowie mehreren kürzeren Fassungen) ist der "Tatort"-Star jeweils in Doppelrollen zu sehen und stellt sich wichtigen Fragen zu seiner finanziellen Zukunft. Dabei steht einem seriös fragenden Tukur jeweils ein durchgeknallter und höhnischer Tukur gegenüber. Immer geht es um das generelle Misstrauen gegenüber Banken und Finanzberatern sowie die Zukunftsängste von Anlegern.
Laut der Quirin Privatbank soll das Testimonial in den Filmen stellvertretend für viele Menschen stehen, die sich Sorgen um ihre finanzielle Zukunft machen. Die Bank will sich dabei als der Dienstleister inszenieren, der die passenden Antworten zur Geldanlage parat hat. Zudem will man das eigene Geschäftsmodell der unabhängigen und provisionsfreien Beratung bekannter machen.
"Mit der Kampagne wollen wir ein neues Bewusstsein auslösen: Die Leute sollen anfangen, konventionelle Banken und Finanzberater, die ihren Kunden vor allem Anlageprodukte verkaufen, an denen sie selbst verdienen, kritisch zu hinterfragen", so Marketing Director Matthias Meusel, der den Job nach seinem Rückzug bei Grey im Juli angetreten hat - wenn auch zunächst nur interimsmäßig. "Gleichzeitig möchten wir ein Gesprächsangebot machen, das unverkrampft ist. Als Bank treten wir bewusst bei alldem zunächst in den Hintergrund. Denn wir wollen keine vorgefertigten Antworten formulieren, sondern sind ehrlich gespannt auf den Dialog mit den Menschen." Wie Meusel weiter erläutert, will die Bank mit der Kampagne Branding und Performance auf moderne und sinnvolle Weise verbinden. Zudem sind weitere Filme mit Tukur geplant. Produziert und kreativ entwickelt wurden die Spots von Jo!Schmid unter der Regie von Martin Schmid. An der Entwicklung des Auftritts war auch die Agentur Brandpunkt beteiligt.

Die Quirin Privatbank betreut laut eigenen Angaben derzeit mehr als 3 Milliarden Euro an Kundenvermögen. Im Privatkundengeschäft bietet das Unternehmen Anlegern ein neues Betreuungskonzept, das auf kompletter Kostentransparenz und Rückvergütung aller offenen und versteckten Provisionen beruht. tt
Meist gelesen
stats