Taste the Feeling Coca-Cola verpasst sich neuen Claim

Dienstag, 19. Januar 2016
Coca-Cola mottet seinen bisherigen Claim ein
Coca-Cola mottet seinen bisherigen Claim ein
Foto: Coca-Cola
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Coca-Cola Scott Fritz Jeremy Bircher Ogilvy & Mather


Seit sieben Jahren wirbt Coca-Cola mit dem Claim „Open Happiness“ - oder zu deutsch „Mach Dir Freude auf“. Damit ist jetzt Schluss. Ab sofort soll der Spruch “Taste the Feeling” die zentralen Markenwerte von Coca-Cola auf den Punkt bringen. Das kündigte Chief Marketing Officer Marcos de Quinto heute in Paris an. HORIZONT Online zeigt die ersten TV-Spots der neuen Kampagne.
Dafür, dass Coca-Cola nach so langer Zeit seinen Markenclaim in die Tonne tritt, glaubt der Konzern gute Gründe zu haben. Mit der Einführung von “Taste the Feeling” - einer leichten Abwandlung des Claims "You can't beat the feeling!" aus dem Jahre 1987 - solle eine "Rückbesinnung auf die Kernwerte des Produkts" erreicht werden, erläuterte Marketingchef de Quinto auf dem Presse-Event in Paris. Während bei „Mach Dir Freude auf“ Markenthemen wie Fußball, Musik oder Lebensfreude im Mittelpunkt gestanden hätten, gehe es bei „Taste the Feeling“ wieder mehr um das Produkt selbst. Für “Taste the Feeling” hat Coca-Cola von der Agentur Music Dealers sogar eine eigene Markenhymne entwickeln lassen. Das Besondere an dem von den Musikern Scott Fritz, Jeremy Bircher und Josh Jones eingespielten Song ist die Audio-Signatur.
Diese löst die bekannten fünf Töne der „Open Happiness“-Kampagne ab und greift Geräusche auf, die entstehen, wenn man eine Coca-Cola trinkt - vom Aufploppen des Kronkorkens bis hin zum „Zisch“ beim Aufsteigen der Kohlensäure.
Zu hören ist die Hymne in der neuen TV- und Kino-Kampagne. Der von 
Mercado-McCann in Buenos Aires entwickelte und von 
Ogilvy & Mather, Berlin, für den hiesigen Markt adaptierte Spot  „Anthem“ geht am morgigen Mittwoch erstmals auf Sendung und ist in kürzeren Versionen bis zum 03. April deutschlandweit zu sehen. Das Commercial, das Mediacom in Düsseldorf am 23. Januar um 20.13 Uhr sogar in einem Roadblock zeitgleich auf allen relevanten TV-Sendern schaltet, soll laut Coca-Cola "besondere Momente" zeigen, die mit einer Coca-Cola "noch unvergesslicher werden".
Coca-Cola macht nicht nur im TV mächtig Dampf. So wird e
ine 30-sekündige Version des Spots am 23. Januar als Online-Banner im Großformat auf YouTube und auf reichweitenstarken Newssites eingesetzt. Ab Ende Januar macht der Konzern zudem in den zwanzig größten deutschen Städten mit beleuchteten 18/1 und 4/1 Plakaten auf sich aufmerksam. Zusätzlich setzt Coke seine OOH-Motive an beliebten Szenelocations ein. Riesenposter gibt es ebenfalls - allerdings nur in Dresden und Berlin. In den sechs größten deutschen Städten sollen mobile Skyboards für zusätzliche Sichtbarkeit sorgen.

Die globale Kampagne soll in diesem Jahr in rund 200 Ländern zu sehen sein. Allein im TV sind sechs Spots geplant. Darüber hinaus will der Konzern in den sozialen Medien "einen umfassenden Dialog mit Konsumenten" führen.  Dafür haben die beiden Fashion-Fotografen Guy Aroch and Nacho Ricci  mehr als 100 emotionale Anzeigen entwickelt. mas

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