TBWA & Heimat Airbnb vermittelt jetzt auch Zimmer in Disneys Dschungelbuch

Montag, 08. Februar 2016
Wer in Mowglis nachbarschaft wohnen will, kann jetzt bei Airbnb buchen
Wer in Mowglis nachbarschaft wohnen will, kann jetzt bei Airbnb buchen
Foto: Airbnb

Große Bühne für die Sharing Economy: Erstmals redet Airbnb in einer Markenkampagne nicht primär über seine Fans, sondern setzt auf den Promifaktor zur Inspiration. In der neuen von TBWA kreierten globalen Kampagne (Deutsche Adaption: Heimat) "Gefällt's Dir? Sei dort zuhause." zeigt die Online-Community für Zimmervermittlung, dass sich exotische Locations wie tropische Inseln oder Dschungelbaumhäuser nicht nur auf dem Bildschirm bestaunen, sondern mit Airbnb auch problemlos als Reiseziel buchen lassen.
Die neue Kampagne weicht dramatisch von dem bisherigen Ansatz ab, bei dem es vor allem darum ging, den Reisenden als Teil einer weltweiten Airbnb-Community zu inszenieren. Stattdessen steht jetzt laut Unternehmen "die Einzigartigkeit der Unterkünfte im Zentrum der Kampagne". So ist in einem Spot eine Einspielung aus der TV-Show "Man vs. Wild" des prominenten Wildnis-Experten und TV-Moderators Bear Grylls zu sehen, an die sich der Hinweis anschließt, dass man auch auf Airbnb seine private Tropen-Insel mieten kann. In dem zweiten Spot leitet ein Trailer für Disneys Live-Verfilmung des Abenteuerklassikers "Dschungelbuch" zu einem Miethinweis für Baumhäuser über.
Der Übernachtungsvermittler knüpft damit an den vergleichsweise jungen Trend an, bei dem sich Zuschauer in ihrer Reiseplanung von erfolgreichen TV-Serien und Filmen inspirieren lassen. Bekannt ist, dass sich Film-Serien wie "Herr der Ringe" und "James Bond" für ihre jeweiligen Drehorte zum echten Tourismusmagneten entwickelten. Auch die Erfolgsserie "Game of Thrones" hinterlässt deutliche Spuren in der Reisestatistik ihrer Drehorte. 45 Millionen Touristen sollen laut Airbnb weltweit an Orte gereist sein, die sie zuvor in Filmen oder TV-Serien entdeckt haben.

bei der Mediastrategie vollzieht die Marke allerdings einen Strategiewechsel. Hatte die Marke bei der vergangenen Kampagne noch auf TV gesetzt, beschränkt sich sich der neue Auftritt auf Online in Kombination mit Kinowerbung zu sehen sein. Damit solle der Medienbruch vermieden und so der unmittelbare Traffic auf die Website maximiert werden, heißt es zur Begründung. cam

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