Superbowl Doritos bringt Chipsfans mit Zeitmaschine zum Schmunzeln

Freitag, 13. Dezember 2013
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Bis zum Superbowl 2014 ist es zwar fast noch zwei Monate hin, doch die amerikanische Tortilla-Chips-Marke Doritos läuft sich jetzt schon für das sportliche Großereignis warm. In der Crowdsourcing-Aktion "Doritos Crash the Superbowl" stehen aktuell von Laien produzierte Werbeideen zur Abstimmung. Eine humorvolle Geschichte rund um einen durchtriebenen kleinen Jungen und seine Papp-Zeitmaschine hat schon jetzt die Lacher auf seiner Seite. Mit seiner Aktion hat die Snackmarke aus dem Pepsico-Konzern mittlerweile schon fast eine Superbowl-Tradition etabliert. Seit acht Jahren ruft Doritos nun schon alle kreative Tortilla-Fans auf, sich mit hausgemachten Videos für einen Platz in dem teuersten Werbeumfeld der US-amerikanischen Fernsehlandschaft zu empfehlen. Was zunächst als Aktion zur Aktivierung der eigenen Konsumenten begann, hat sich mittlerweile als Sprungbrett für Freelancer und Kleinunternehmer der Kreativbranche entwickelt.

So steht hinter dem aktuell bestbewerteten Spot "Time Machine" Ryan Thomas Andersen, Mitbetreiber der in der amerikanischen Provinz residierenden Kleinfirma AndersenCrine Productions. Der Spot selbst bringt allerdings den absurden Humor in Low-Budget-Logik, den die Markenfans mittlerweile von Doritos erwarten, perfekt auf den Punkt. Ein kleiner Junge hat sich in der Geschichte aus Pappe eine mit Doritos betriebene Zeitmaschine gebastelt, um sich von den Passanten die heißgeliebten Chips zu ergaunern. Er findet tatsächlich auch ein geeignetes Opfer, dass sogar dann noch an eine Zeitreise glaubt, als er den Pappkarton wieder verlässt und die Nachbarschaft völlig unverändert vorfindet.

Für Andersen hängt viel von dem Erfolg ab. Sollte "Time Machine" beim Superbowl tatsächlich zu sehen sein, winken nicht nur eine Platzkarte für den Meisterschaftskampf und ein Besuch des Marvel-Films "Ultron", sondern auch 1 Million US-Dollar. Auch Doritos hat hohe Erwartungen an die Marketingaktion. Die eingereichten Filme sind mittlerweile auch online so beliebt, dass die Marke die eigentlich für den US-Markt konzipierte Idee erstmals für Teilnehmer aus aller Welt geöffnet hat. cam
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