Super Bowl Sodastream wird erneut aus Werbeblöcken verbannt

Montag, 27. Januar 2014
Den Spot mit Scarlett Johannson hat Sodastream umsonst gedreht
Den Spot mit Scarlett Johannson hat Sodastream umsonst gedreht

Neues Jahr, gleiches Spiel. Sodastream darf beim Super Bowl wieder nicht seinen Werbefilm zeigen. Dabei hat das israelische Wassersprudlerunternehmen diesmal die Hürden für eine mögliche Verbannung noch höher gehängt. Keine wilden Attacken, das Produkt im Mittelpunkt und mit Scarlett Johannson ein bekanntes Gesicht. Doch die Schauspielerin haucht eben vier entscheidende Worte: "Sorry, Coke and Pepsi". Sodastream-CEO Daniel Birnbaum kommt die Geschichte bekannt vor. Im vergangenen Jahr flog sein Unternehmen aus dem Super-Bowl-Werbeblöcken, weil das Unternehmen aggressiv die beiden Softdrink-Konzerne attackierte. In diesem Jahr sind es vier gehauchte Worte, die für den Film um seine Ausstrahlung bringen. "Sorry, Coke and Pepsi", haucht Scarlett Johannson am Ende des Clips, der die Vorteile des Wassersprudelns für Mensch und Umwelt thematisieren sollte. 

Für den Sender Fox, der in diesem Jahr das Finale der NFL überträgt, ist das Angriff genug. Der Sender verweigert, wie es im vergangenen Jahr CBS getan hatte, dem Soadastream-Spot den Sendeplatz. Im Sodastream-Team gibt man sich fassungslos. Alex Bogusky, der erneut die Kreation des Auftritts verantwortet, zeigt sich in einem Gespräch mit "USA Today" enttäuscht über die Entscheidung von Fox. Der Sender wollen nur so seine großen Werbekunden schützen.

Pepsi Co etwa ist Sponsor der Halbszeit-Show.  Bei Coca-Cola heißt es, man habe keinen Druck auf den Sender ausgeübt. CEO Birnbaum will nun retten, was zu retten ist. Er denkt jetzt darüber nach, die vier Worte, an denen sich der Sender stört, aus dem Spot zu nehmen. Ob das hilft, wird sich dann erst zeigen. mir

Update:
Den abgelehnten Spot gibt es jetzt hier zu sehen:
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