Super Bowl Kia und Melissa McCarthy wollen einfach nur die Welt retten

Freitag, 03. Februar 2017
Gefährliche Missionen: Melissa McCarthy ist für Kia als Umweltschützerin unterwegs
Gefährliche Missionen: Melissa McCarthy ist für Kia als Umweltschützerin unterwegs
Foto: Kia

Es ist nicht leicht, ein Umweltaktivist zu sein. Überall gibt es etwas zu tun, überall lauern Gefahren. Die Geschichte, die Kia zum Super Bowl erzählt, ist amüsant und hat mit Schauspielerin Melissa McCarthy eine charmante und witzige Botschafterin.
US-Präsident Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel. Was ihn aus Sicht von Umweltschützern aber viel gefährlicher macht, ist sein Glauben, dass alles erlaubt ist, wenn es Arbeitsplätze sichert oder den Interessen von politischen Unterstützern dient. So hat er den Erlass von Ex-Präsident Obama gekippt, den Ausbau der Keystone Pipeline von Kanada nach Amerika zu stoppen. Oder bezeichnet die Erderwärmung schon mal als "teuren Bullshit". Vielleicht wäre er somit auch ein Fall für Melissa McCarthy. Die Schauspielerin und Emmy-Preisträgerin spielt in dem Kia-Auftritt für den Super Bowl eine Umweltaktivistin, die immer zur Hilfe eilt, wenn auf der Welt ein Tier, ein Wald oder die Pol-Kappen bedroht ist.

Das ist weder einfach, noch ohne Gefahren. McCarthy muss ziemlich schmerzhaft erfahren, dass es nicht leicht ist, ein Held zu sein. Oder etwa doch? Immerhin hat der koreanische Autohersteller mit dem Crossover Niro ein Hybrid-Modell  im Programm, das hilft, sich ein bisschen wie ein umweltbewusster Mensch zu fühlen. Für Amerikaner, die gerne den Motor laufen lassen, wenn sie eben mal kurz beim Bäcker Semmeln holen, ein nicht unerhebliches Argument.  Der Spot von David & Goliath, der mit den Bonnie Tylers Klassiker "I need hero" unterlegt ist, wird jedenfalls aufgrund seiner turbulenten Szenen seine Lacher finden. mir
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