Super Bowl Hyundai bringt US-Soldaten heim zu ihren Familien

Dienstag, 07. Februar 2017
Hyundai sorgte während des Super Bowls für große Emotionen
Hyundai sorgte während des Super Bowls für große Emotionen
© Hyundai
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Hyundai Motor Super Bowl Peter Berg


Beim Super Bowl sorgte Hyundai nicht nur wegen seines Live-Spots für Schlagzeilen. Noch mehr war es der Inhalt des Commercials. Ausgerechnet ein koreanisches Unternehmen brachte US-Soldaten mit ihren Familien zusammen. In Zeiten von "America First" ein Statement mit politischer Schlagkraft. 
Patriotismus und Pathos gab es in Amerika schon immer, gerade und besonders auch im Umfeld des Super Bowls. Doch was Hyundai in der Nacht von Sonntag auf Montag europäischer Zeit beim NFL-Finale auf die Bühne stellte, verschlug dann selbst hartgesottenen "America first"-Fans erstmal die Sprache. Der koreanische Hersteller verband mit seinem beim Spiel gedrehten Spot Familien, die getrennt sind, weil Väter und Mütter, Söhne und Töchter ihren Dienst in der US-Army ableisten. Im polnischen Zagan, der Militärbasis der 4. Infanterie Division und über 9000 Kilometer entfernt von Housten, hatten sich die Soldaten versammelt, um den Super Bowl gemeinsam anzuschauen. Eigentlich nichts Besonderes, wenn nicht drei von ihnen plötzlich in dunkle Räume abkommandiert worden wären. Dort wartete dann aber die Überraschung auf sie. Via Satelliten-Technologie und einer 360-Grad-Übertragung konnten sie das Spiel virtuell zusammen mit ihrer Familie sehen. Das sorgte für Gänsehaut, Tränen und große Emotionen.

Unmittelbar nach Spielende strahlte Hyundai den Spot aus, den
Innocean Worldwide Americas während des Finales gedreht hatte. Beteiligt war zudem Hollywood-Regisseur Peter Berg. Für den bewegenden Auftritt hatte Hyundai alle drei Werbeslots, die direkt nach dem Ende des Spiels eingeplant waren, gekauft. "Wir werden einigen verdienten Fans ein Erlebnis geben, das sie nie vergessen werden", sagte Dean Evans, Chefverantwortlicher für Hyundai Motor America, noch vor dem Super Bowl gegenüber "Auto Week". Er hat Wort gehalten. mir
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