Studie Marken wollen immer stärker in native Werbung und Mobile-Video-Ads investieren

Dienstag, 23. Februar 2016
Immer mehr Marken wollen in native Mobile-Werbung investieren
Immer mehr Marken wollen in native Mobile-Werbung investieren
Foto: Colourbox
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Werbebudget Exchangewire Rebecca Muir


Mobile Advertising ist weiter auf dem Vormarsch: Laut "Global Mobile Advertising Survey" von Exchange Wire Research und Rubicon Project konzentrieren Markenunternehmen in diesem Jahr weltweit ihre Werbebudgets auf native Werbung und Video-Kampagnen, die in mobilen Apps ausgespielt werden.
Wie die Studie unter 300 weltweiten Fach- und Führungskräften aus dem digitalen Marketing zeigt, bevorzugen Unternehmen native Werbeformate gegenüber übrigen mobilen Werbeformaten: In Nordamerika, dem Asien-Pazifik-Raum und Lateinamerika planen alle, mehr Budget für mobile Videowerbung auszugeben. In Europa und dem Mittleren Osten sind es neun von zehn Unternehmen. Überdies erwarten rund drei Viertel der Mediaeinkäufer der Marken, dass 81 bis 100 Prozent der eingekaufen mobilen Anzeigenflächen standortabhängig sein werden. Zudem gibt jeder zweite Einkäufer in Unternehmen an, 2016 zwischen 81 und 100 Prozent der Budgets für Werbung auf Mobilgeräten automatisiert über Private Marketplaces buchen zu wollen. "Die Verbreitung von mobilen Private Marketplaces ist ein deutlicher Motor für Werbung in allen Märkten, denn Markenunternehmen wählen die Publisher und App-Entwickler mit dem besten Inventar aus, um umfangreiche PMP-Vereinbarungen zu schließen", sagt Joe Prusz, SVP und Global Head of Mobile bei Rubicon Project. "Diese Veränderung im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung von ortsbezogenen Daten und der Verbreitung von High-Impact-Formaten wie Mobile Native und Mobile Video führten dazu, dass mobile Werbung bereits ein Viertel aller Transaktionen in unserer globalen Exchange-Plattform ausmacht."

Rebecca Muir, Head of Research and Analysis bei ExchangeWire Research, ergänzt: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass individuelle, native Anzeigenformate immer beliebter werden, weil sie den Werbungtreibenden ermöglichen, kreativer zu sein und mehr Interaktion mit dem Konsumenten zu erzeugen, was wiederum bessere Ergebnisse erzielt."

Für die Studie befragte Exchange Wire Research weltweit 300 Fach- und Führungskräfte im digitalen Marketing. Eingeladen zur Teilnahme wurden die Abonnenten von ExchangeWire sowie über Twitter und Linkedin zwischen Dezember 2015 und Januar 2016. Darüber hinaus führte ExchangeWire Research Hintergrundgespräche mit vier Experten aus Marketing und Technologie. tt
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