Start-ups AirBnB bekommt milliardenschwere Finanzspritze

Dienstag, 08. Dezember 2015
Airbnb sichert sich milliardenschwere Finanzspritze
Airbnb sichert sich milliardenschwere Finanzspritze
Foto: Airbnb
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Airbnb Uber Xiaomi SEC Start-up


AirBnB kann weiter expandieren. Der Wohnungsvermittler, der zuletzt mit einer Bewertung in Höhe von 25,5 Milliarden US-Dollar zu den drei wertvollsten Neugründungen nach Uber (50 Milliarden US-Dollar) und Xiaomi (46 Milliarden US-Dollar) gehörte, hat sich in einer weiteren Finanzierungsrunde zusätzliche 1,5 Milliarden US-Dollar beschafft.
Die Finanzspritze, die AirBnB in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC mit exakt 1.499.937.904 Dollar bezifferte, ist eine der größten, die jemals ein Start-up erhalten hat. Nur der Fahrdienst-Vermittler Uber holt sich regelmäßig Mittel in solchen Größenordnungen von Investoren. AirBnB betreibt eine Plattform, die private Wohnungen oder Zimmer an Reisende vermittelt - und macht damit vor allem Hotels Konkurrenz. Der Dienst bekam in mehreren großen Städten wie New York oder Barcelona Probleme mit Regulierern.

Seit diesem Jahr gibt das Unternehmen auch in der Werbung kräftig Gas. Im Mai 2015 war Airbnb erstmals im deutschen Fernsehen präsent. Im Sommer folgte allerdings der erste Rückschlag, als die Mankind-Kampagne in den USA die Verbraucher eher verwirrte und daher nach hinten losging. Im August holte sich CMO Jonathan Mildenhall mit Brian Irving einen Global Marketing Director an Bord. Die Aufgabe, die ihm Mildenhall auf die Todo-Liste geschrieben hat, ist durchaus herausfordernd. Irving soll das Kunststück gelingen, Airbnb zu einer Community-driven-Superbrand zu formen. 
mas/dpa
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