Spot-Premiere von Otelo Günter Netzer und der Hauch von "Supergeil"

Freitag, 18. Juli 2014
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Fußballikone Günter Netzer ist in ganz Deutschland nicht nur als Weltmeister von 1974 bekannt, sondern vor allem auch dafür, sich im richtigen Moment selbst einzuwechseln. Dass der 69-Jährige ein Talent dafür hat, im falschen Augenblick an den falschen Orten aufzutauchen, war der breiten Öffentlichkeit bislang nicht bekannt. Das dürfte sich dank der aktuellen TV-Kampagne von Otelo jetzt ändern: In insgesamt fünf Spots, die HORIZONT.NET vorab zeigt, nimmt sich Netzer mit unangebrachten Kurzaufritten selbst auf die Schippe - und erinnert dabei fast ein wenig an Edekas "Supergeil". Günter Netzer im Puff, als virtuoser Pianist, leidenschaftlicher Töpfer und slidender Vespafahrer - keine Frage: So hat man das Mönchengladbacher Idol bisher weder in seiner aktiven Fußballer- noch in seiner jungen Testimonialkarriere für die Vodafone-Tochter gesehen. In dem einmal mehr von Geometry Global entwickelten Auftritt sorgt er vollkommen wortlos, aber dafür mit umso mehr Ausstrahlung im Schwimmbad, vor Gericht oder im Friseursalon für Aufsehen.

"Ich finde Otelo einfach gut und freue mich, dass ich schon beim dritten Mal bei einem Spot mitwirken konnte. Ich mag Selbstironie und skurrile Situationen und bin gespannt, wie der Spot bei den Zuschauern ankommt", so Netzer selbst zu dem Auftritt. Geometry-Global-Kreativchef Christian Mommertz jedenfalls findet nur positive Worte für das Testimonial: "Dass ein Prominenter sich schon bei der Entwicklung einer Kampagne einmischt und sie kreativ pusht, kommt nicht allzu häufig vor".

Bei seinem ersten Auftritt für Otelo hatte sich Netzer 2012 noch mit Glatze präsentiert, im Herbst 2013 dann als Botschafter für das "beste Netz". Dieses Mal verzichtet die Marke dagegen auf einen möglichen Streit um die Netzqualität mit Hauptkonkurrent Telekom und setzt vielmehr auf den friedfertigen Claim "Lieber überall Netz, als überall Netzer", der einzig Markenbotschafter Netzer im Sinne der Spothandlung veralbert.

Die Commercials, ein 30-sekündiger Hauptclip und vier 15-Sekünder, sind ab Ende der Woche auf reichweitenstarken Sendern im deutschen TV zu sehen. Darüber hinaus wird die Kampagne von PoS-, Display, Online- und Printmaßnahmen begleitet. Die Motive entstanden - genauso wie die Commercials - Mitte Juni in Bukarest. Dazu wurden rund 80 Darsteller gecastet. Regie führte Rosey aus Los Angeles, die Produktion übernahm Radicalmedia Berlin. Schnitt und Postproduktion kommen von Slaughterhouse. Fotograf der Kampagne ist Frank Schemmann. Die Mediaplanung steuerte MEC in Düsseldorf. tt







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