Spot-Premiere Otto wirbt zum Frühjahr mit frei erfundenen Mode-Labels

Donnerstag, 13. März 2014
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Ab Montag den 17. März startet die Marken-Kampagne von Otto mit der Frühjahr- und Sommersaison in die nächste Runde. In dem von Heimat, Berlin, kreierten Auftritt stehen erneut Fabelwesen und skurrile Momente im Vordergrund. Allerdings erfinden dieses Mal die Frauen selbst imaginäre Designer wie Francesco Cappucini und nicht existierende Boutiquen in der Rue Fromage, um ihr modisches Erfolgsgeheimnis für sich behalten zu können: Dass sie ihren neuen Look in Wirklichkeit auf Otto.de gefunden haben.
Für Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb bei Otto, soll der neue Auftritt auf dem Erfolg der Vorgänger aufbauen: "Wir haben mit unseren überraschenden TV-Spots im vergangenen Jahr offenbar einen Nerv bei unserer Zielgruppe getroffen. Das belegt die positive Resonanz auf die hochwertige Inszenierung unseres Fashion-Sortiments." Allerdings ist kaum zu sehen, dass die Otto-Kampagne mit den neuen Spots (Filmproduktion: Plexus Production/Iconoclast, Hamburg) in eine neue Phase tritt. Versuchte die Marke seit dem Start vor einem Jahr in den ersten Kampagnenwellen noch mit überraschenden Bildern und rätselhaften Geschichten die Neugierde zu schüren, sieht Kreativagentur Heimat dieses Ziel offensichtlich als mittlerweile erreicht an. In den Frühjahrs-Motiven geht es nicht mehr ausschließlich darum, Aufmerksamkeit zu erregen. jetzt wird die Geschichte der Marke um zusätzliche Aspekte erweitert.



Dabei lassen es die drei von Regisseur Matthew Frost in Los Angeles gedrehten Spots nicht an Selbstbewusstsein fehlen. Kern der Geschichte ist stets, dass Otto über ein derartig exklusives und trendsicheres Angebot verfügt, dass die Protagonistinnen ihre Bekannten lieber mit frei erfundenen Geschichten in die Irre schicken als ihre wertvolle Modequelle zu verraten. Ob sich ein derartiger Exklusiv-Anspruch mit Ottos Historie als Massenmarkt-fokussierter Versandhändler vereinen lässt, wird sich noch zeigen müssen.

Die Kampagne startet am 17. März mit ersten Anzeigenmotiven, die TV-Spots folgen einen Tag später. Die Kampagne wird zusätzlich online, mobil sowie in die Social Media Kanäle verlängert. Auf YouTube versuchen sich zum Beispiel die Kampagnenmodels bei einer "Style-Up Challenge" als Stylistinnen. Auf Facebook können die User dann die Ergebnisse bewerten. cam
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