Spot-Premiere Hotel-Website Booking will Deutschland mit TV-Kampagne erobern

Montag, 14. Juli 2014
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Global ist Booking.com schon das führende Online-Buchungsportal für Hotels und Unterkünfte, doch in Deutschland gelang es bisher nicht, die Stellung der lokalen Platzhirsche zu schwächen. Das soll jetzt die erste große Markenkampagne "Booking. Yeah" ändern. Die von Wieden + Kennedy Amsterdam bereits 2013 für den US-Markt entwickelte Kampagne ist ab heute Abend auf allen großen deutschen TV-Sendern in der Prime Time zu sehen. Es ist der Auftakt einer langfristig angelegten Markenoffensive. Der Spot bedient sich in seinem Claim eine akustischen Doppeldeutigkeit, die als Gag schon in der Kampagne "Ship my Pants" des amerikanischen Modehändlers Kmart funktionierte. Ähnlich wie bei Kmart die Dialoge über den Versandservice des Händlers bei oberflächlichem Hinhören zum Fäkalhumor wurde, nutzt Booking.com die eigene phonetische Ähnlichkeit zu einem amerikanischen Kraftausdruck. Mit "Booking Yeah!" soll der Moment der Erleichterung auf den Punkt gebracht werden, wenn der Organisator einer Reise beim Eintreffen am Urlaubsort erleichtert festellt, dass sich alle Erwartungen auch tatsächlich erfüllt haben.

Paul Hennessy, Chief Marketing Officer bei Booking.com, will mit der Kampagne einen Gegenakzent zu der Kommunikation der deutschen Anbieter setzen: "Deutsche Reiseportale sind in ihrer Kommunikation sehr rational und sehr preisorientiert. Aber die Planung des eigenen Urlaubs ist ein sehr emotionaler Prozess. Das wollten wir hier wiederspiegeln." In der Kampagne, die bis September im Fernsehen, im Internet und über PR-Maßnahmen laufen wird (Media: Mindshare, Frankfurt), sieht Hennessy nur einen Auftakt für den deutschen Markt. Weitere Kommunikationskampagnen könnten schon 2014 folgen, sagt der Marketingchef: "Wir haben die Ressourcen und die Ausdauer, um so lange am deutschen Markt zu arbeiten, bis wir unsere Ziele erreicht haben." cam

Mehr zu der Strategie von Booking.com lesen Sie diesen Donnerstag in der neuen HORIZONT-Ausgabe 29/2014
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