Social-Media-Studie Automobilbranche nutzt Facebook, Twitter und Co am besten

Mittwoch, 24. September 2014
Die Social-Media-Performance im Branchenvergleich
Die Social-Media-Performance im Branchenvergleich
Foto: Digital Transformation Group

Die Automobilbranche hat in den Social-Media-Kanälen die Nase vorn - das hat eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Aalen in Zusammenarbeit mit dem Social-Media-Excellence-Kreis (SME) und der Digital Transformation Group (DTG) ergeben. Grundlage der Erhebung bildet das eigens entwickelte "Social Media Maturity Model", das dezidiert über die Fähigkeit deutscher Unternehmen in den sozialen Netzwerken Auskunft geben soll.
Die Social-Media-Performance im Vergleich der Kundengruppen
Die Social-Media-Performance im Vergleich der Kundengruppen (Bild: Digital Transformation Group)
Dabei ist das SM3-Model laut Angaben von SME das erste "analytische Reifegradmodell, das von führenden Anwenderunternehmen mitentwickelt und in der Praxis getestet wurde". Das Modell überprüft in den zwei getrennten Bereichen "Readiness" und "Performance" und hat in der vorliegenden Studie ein recht klares Ergebnis zu Tage gefördert: Die Automobilbranche nutzt die verschiedenen Kanäle am besten, dicht gefolgt von Medienunternehmen. In Sachen "Performance", also dem erzeugten Buzz, Engagement und der Reichweite, liegen mit Mercedes-Benz, BMW, Sky, Disney und der Deutschen Telekom ausschließlich große B-to-C-Marken unter den ersten Fünf. In dem Bereich "Readiness", mit der Kategorien wie Strategie, Planung, Ausführung und Interaktion in den Netzwerken analysiert werden, landen neben den Auto- und Medienmarken auch die Branchen Haustechnik, Electronic Goods, Telekommunikation und Versicherungen weit vorne.
Die Social-Media-Readiness im Vergleich der Kundengruppen
Die Social-Media-Readiness im Vergleich der Kundengruppen (Bild: Digital Transformation Group)
"Social Media ist längst kein Buzzword mehr, sondern ein fest etablierter Teil der Marktorientierung für viele Unternehmen", sagt Ola Källenius, Mitglied des Bereichsvorstands bei Mercedes-Benz Cars, und verantwortlich für Marketing und Sales bei dem Unternehmen. "Gerade für die Automobilbranche hat sich der direkte Dialog mit Kunden und Partnern als elementarer Bestandteil unseres Fokus auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden entwickelt. Der SME ist für uns zu einer wichtigen Austausch-Plattform zum Best Practice Sharing mit anderen Unternehmen geworden."

Das SM3-Modell soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Erfolge in den Social-Media-Kanälen genauer zu messen. Entwickelt wurde es vom Social-Media-Excellence-Kreis, dem 160 namhafte Firmen wie Lufthansa, Deutsche Bahn, Allianz, Microsoft und Thyssen Krupp angehören. Als oberste Ziele gibt der SME die Systematisierung und Operationalisierung der Corporate Social-Media-Aktivitäten, Benchmarking sowie das stete Aufzeigen von Optimierungspotenzial an. tt

Die Social-Media-Readiness im Branchenvergleich
Die Social-Media-Readiness im Branchenvergleich (Bild: Digital Transformation Group)
Meist gelesen
stats