"So günstig ist nicht mal Sixt" Die Anzeige von Sixt zum #Jamaikaabbruch

Mittwoch, 22. November 2017
Das Motiv zum Jamaikaabruch erscheint sowohl in den sozialen Medien, als auch in einer Anzeige
Das Motiv zum Jamaikaabruch erscheint sowohl in den sozialen Medien, als auch in einer Anzeige
© Sixt
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Sixt FDP Angela Merkel Jung von Matt


Die geplatzte Jamaika-Koalition beherrscht immer noch die Schlagzeilen. Doch was passiert jetzt? Große Koalition? Minderheitsregierung? Neuwahlen? Unklar. Außerdem diskutiert das Netz seit Sonntagnacht darüber, ob die FDP den Ausstieg nicht von längerer Hand geplant hat. Und wer ist überhaupt Schuld am Debakel? Nicht nur die Internet-User teilen ihre Meinung zum Thema im Netz, sondern auch Marken geben ein Statement zum #Jamaikaabbruch ab - allen voran Sixt.
Der Autovermieter ist für seine aufmerksamkeitsstarken Anzeigen und Social-Media-Posts bekannt und macht auch vor politischen Inhalten nicht Halt. So zierte der Kopf von Angela Merkel schon einmal ein preisgekröntetes Plakat, auf dem ihr die Haare zu Berge standen (Kreation: Jung von Matt). Nun taucht die Kanzlerin wieder auf einem Motiv von Sixt zur gescheiterten Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen auf. Im Post sind Cem Özdemir, Christian Lindner, Angela Merkel und Horst Seehofer mit wenig begeisterten Mienen zu sehen. Der auf dem Bild stehende Spruch "4 Wochen umsonst. So günstig ist nicht mal Sixt" spielt auf den Monat der Verhandlungen an, der nicht das angestrebte Ergebnis brachte. Dazu kommentiert der Autovermieter: "Das müssen wir neidlos anerkennen".


Auf Facebook gab es für den Post bereits über 28.000 Likes. Das Bild wurde mehr als 8.000 Mal geteilt und kassiert auch etliche Kommentare. Auch mit dem Tweet von Sixt mit dem gleichen Motiv interagieren die User: Es wurde 365 Mal retweetet und 700 Mal gelikt.

Das Sixt-Motiv kursiert allerdings nicht nur in den sozialen Medien, sondern hat auch Platz auf einer ganzseitigen Anzeige in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung gefunden.

Neben Sixt haben weitere Marken auf den #Jamaikaabruch reagiert: die BVG, Mobilcom Debitel und Burger King. Die meisten der sonst sehr Social-Media-aktiven Brands wie Edeka, Lidl und Co. halten sich beim Thema Politik jedoch bedeckt. bre

Mobilcom Debitel zum #Jamaikaabbruch
Mobilcom Debitel zum #Jamaikaabbruch (© Mobilcom Debitel)
Mobilcom Debitel hat gleich 2 Motive zum #Jamaikaabruch veröffentlicht
Mobilcom Debitel hat gleich 2 Motive zum #Jamaikaabruch veröffentlicht (© Mobilcom Debitel)
Burger King: #gelindnert
Burger King: #gelindnert (© Burger King Deutschland)
 
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