"So ein Saftladen" Wie sich die Bahn im neuen Online-Spot selbst auf die Schippe nimmt

Freitag, 22. April 2016
In dem Online-Spot lassen Kinder ordentlich Dampf ab
In dem Online-Spot lassen Kinder ordentlich Dampf ab
Foto: Screenshot Vimeo / Stephan Hilpert

Wutausbrüche von Kindern können ganz schön heftig sein, die möglichen Gründe äußerst vielfältig. Ein verweigertes Eis oder der verbotene TV-Konsum - und schon rasten die Jüngsten schier aus. Im witzigen Online-Spot der Deutschen Bahn sind es allerdings Zugverspätungen, die die jungen Darsteller auf die Palme bringen.
Von "Ihr habt ja wohl einen Knall!" und "So ein Saftladen!" bis "Du hast ja wohl selbst ne Signalstörung!" - die Wut der jungen Darsteller bekommen Bahn-Mitarbeiter in dem 30-Sekünder lautstark zu spüren.

Dass es eigentlich gar keinen Grund für die Aufregung gibt, erklärt das von den Jungkreativen Andreas Pfohl (Producer), Stephan Hilpert (Regie) und Tim Kuhn (Kamera) realisierte Video im Anschluss: Verspätungen könne man mit der neuen Streckenagenten-App von DB Regio Bayern nämlich "kinderleicht" umgehen.

Die Anwendung biete im Gegensatz zum bisherigen Email-Newsletter vielseitigere und genauere Informationen, so das Unternehmen. Unter anderem liefert die App Push-Meldungen über Zugstörungen auf das Smartphone oder Tablet und nennt Reisealternativen.

Es ist nicht die erste Arbeit der Kreativen für die Bahn. Vor einem Jahr schlugen sie dem Unternehmen in ihrem, an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München entstandenen Spec-Spot "Last Minute" eine selbstironischere Haltung zum Thema Pünktlichkeit vor. Der Bahn hatte der Clip gefallen, und engagierte Hilpert und Neue Super vergangenen Herbst für ein Online-Video zur Bewerbung der Mitfahrer-App des Bayern-Tickets. Die Produktion bei allen drei Arbeiten verantwortete Neue Super in München. jeb
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