Smartphone-Hersteller Blackberry vor ungewisser Zukunft

Dienstag, 13. August 2013
Der Hersteller ist für Geschäftsleute nicht mehr das Maß aller Dinge
Der Hersteller ist für Geschäftsleute nicht mehr das Maß aller Dinge
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Der Blackberry war mal das Statussymbol von Geschäftsleuten. Doch der einst so erfolgreiche Smartphone-Hersteller verpasste aber den Anschluss an die Wisch-und-Da-Generation der modernen Mobiltelefone. Jetzt begibt sich das Unternehmen auf die Suche nach "strategischen Optionen", wie der Konzern heute mitteilte. Für das Unternehmen ergeben sich damit zwei Möglichkeiten: Entweder man findet einen Partner oder einen Käufer. Erst Ende Janaur hatte sich der Konzern aus Imagegründen von Research in Motion (RIM) in Blackberry umbenannt. Ein interner Ausschuss soll nun klären, wie es mit dem einstigen Primus weitergehen soll. Ein möglicher Partner könnte der ebenfalls angeschlagene Computerhersteller Dell sein. In der Vergangenheit waren aber auch schon mal Facebook als möglicher Käufer genannt worden.

Blackberry braucht einen größeren Marktanteil, um mit seinem neuen Betriebssystem 10 im Kampf gegen Apple, Samsung und Co noch eine Chance haben zu können. Die Zeiten, in denen in den USA jedes zweite Smartphone ein Blackberry war sind jedenfalls definitv vorbei. Laut den Zahlen des Marktforscher IDS war es Ende des vergangenen Jahres nicht einmal mehr jedes zwanzigste.

Blackberry hat sich mit dem Neustart als Marke ein radikales Sanierungsprogramm verordnet und gleichzeitig aber das Marketingbudget erhöht. Neue Geräte wie der BlackBerry Z10 und der Q10 sollen die Nachfrage wieder ankurbeln. Bereits im März waren die Kampagnen für die Geräte angelaufen. Die Kreation stammt von AMV BBDO mit Sitz in London, BBDO Proximity (Düsseldorf) hat die Adaption für Deutschland übernommen. Betreuende Mediaagentur ist Solutions aus dem Vivaki-Netzwerk. mir
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