Shazam for Brands Der Musikdienst öffnet sich der Werbewelt

Mittwoch, 20. April 2016
Shazam umgarnt die Werbeindustrie
Shazam umgarnt die Werbeindustrie
Foto: Shazam
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Shazam Musikdienst Coca-Cola Greg Glenday


Shazam macht sich schick für Werbungtreibende. Der für Musikerkennung populär gewordene Dienst launcht heute die Plattform "Shazam for Brands", die Marken mehrere Werbemöglichkeiten anbietet. Dabei will Shazam vor allem mit seinen Daten auftrumpfen.
Bislang hatte Shazam seinen Nutzern nicht allzu viel Werbung auf dem Screen gezeigt. Anzeigen bekommen die App-Nutzer in der Regel in Form von Bannern und während des Musik-Erkennungsvorgangs. Das könnte sich nun ändern. Der Dienst launcht heute "Shazam for Brands" - eine Plattform, die Werbungtreibenden mehrere Tools zur Verfügung stellt. Dabei will Shazam vor allem mit seinen Daten trumpfen, die nun gebündelt als "Shazam Data Insights" zum ersten Mal Werbungtreibenden und Agenturen zur Verfügung gestellt werden sollen. Bislang wurden Daten nur an Musik-Labels verkauft. Auch Branded Content will Shazam nun anbieten sowie Kooperationen mit Live-Events. Die ersten gesponserten Veranstaltungen sollen in diesem Jahr bereits stattfinden. Dafür setzt das Unternehmen verstärkt auf die Beacon-Technologie, damit auch Events zukünftig "shazam-able" werden.

"Wir launchen 'Shazam for brands' weil wir glauben, dass Shazam einzigartig positioniert ist, um die Mobile-Welt mit der realen Welt zu vernetzen", sagt Greg Glenday, Chief Revenue Officer bei dem Musikerkennungs-Dienst. Wie das aussehen kann, hat Coca-Cola vor wenigen Tagen gezeigt: Zu Beginn des Monats hatte der Getränkehersteller die Kampagne "Share a Coke and a Song" gestartet, die zum ersten Mal die Coke-Flaschen mit Shazam vernetzte. Wenn Nutzer den Liedtext auf den ausgewählten Flaschen scannten, durften sie ein Lip-sync-Video aufnehmen und über Social-Media und den Hashtag #Sharacoke teilen. ron


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