"Seitdem i mir's leischda ko" Oliver Wnuk wird für Lotto BW zum Hochdeutsch-Verweigerer

Mittwoch, 16. Oktober 2013
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"Wir können alles - außer Hochdeutsch" lautet der vielgepriesene Werbeclaim von Scholz & Friends für Baden-Württemberg. Nun, wenn der eigene Vorgesetzte den schwäbischen Dialekt partout nicht leiden kann, wird auch der strammste Schwabe zum Sprachpuristen. Es sei denn, er hat soeben im Lotto gewonnen und pfeift auf die Meinung des Chefs. So trägt es sich zu im neuen Kino-Spot von Lotto Baden-Württemberg. In dem Spot, der auch auf der Lottto-Website zu sehen ist, sitzt eine Gruppe von Mitarbeitern samt Chef im Biergarten Scala zu Ludwigsburg und bestellt - weil der Vorgesetzte allerdings eine Aversion gegen Schwäbisch hat, zwingt er jeden Mitarbeiter mit einem Augenaufschlag zum Schwenk ins Hochdeutsche. Einer der Mitarbeiter, gespielt von dem "Stromberg"-Star und gebürtigen Konstanzer Oliver Wnuk, widersetzt sich dem jedoch. Warum, erläutert er in breitestem Schwäbisch.

"Unser neuer Lottospot arbeitet mit Humor und spielt mit dem Heimatdialekt. Ein Lottogewinn kann Lebensqualität und ein Stück Freiheit bedeuten. Zum Beispiel, so zu sprechen, wie einem der Schnabel gewachsen ist", sagt Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk. Der Spot ist das Ergebnis einer gemeinsamen Ausschreibung von Lotto BW mit der Filmakadademie Baden-Württemberg. Den Zuschlag erhielt letztlich die Ludwigsburger Produktionsfirma Werbelabor. Zu sehen ist der 40-Sekünder ab sofort in über 150 baden-württembergischen Kinos. ire
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