Samsung Wie der Platzhirsch Galaxy S5 den Smartphone-Markt 2014 beherrschen will

Freitag, 11. April 2014
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Die Netzwerkpartner verweisen in ihren Kampagnen schon fleißig auf Samsungs neues Vorzeigemodell Galaxy S5. Ab 11. April eröffnet der koreanische Hersteller seine eigene Markenkampagne zum neuen Edel-Smartphone. Allerdings zielt der von Cheil Worldwide kreierte Auftritt weniger auf die Steigerung der Awareness, sondern soll das Produkt vor allem in den Kategorien Recommendation und Consideration pushen. Mario Winter, Marketingchef der Mobilsparte bei Samsung: "Nach dem Erfolg unserer S-Serien Geräte müssen wir niemand mehr in Deutschland ernsthaft erklären, wer wir eigentlich sind." Allerdings sieht der Konzern durchaus noch Luft nach oben, wenn es dann um die tatsächliche Kaufabsicht und die Weiterempfehlung an Freunde und Bekannte geht. So variiert der Hersteller seinen Mediamix bei etwa gleich bleibender Etathöhe, um stärkere Präsenz mit Werbemitteln am PoS zu entfalten und außerdem ein auf Mundpropaganda zielendes Produkttester-Programm mit der Online-Community Trnd zu finanzieren. Wichtigste Werbeträger bleiben jedoch weiter TV und Online sowie ausgewählte Out-of-Home-Flächen und Print.

Es ist eine werbliche Arbeit, bei der die lauten Töne deutlich weniger wichtig sind, sagt Winter: "Beim Galaxy S5 sind die Details wichtiger als jemals zuvor." Damit sind nicht nur die in der Fachpresse reichlich diskutierten Verbesserungen von Produktdetails wie Akku oder Kamera gemeint. Mit gleich zwei neuen Smartwatches, einem Fitnessarmband und intelligenten Fitnessfunktionen im Smartphone selbst, gibt es auch eine ganze Palette neuer Vernetzungs- und Anwendungsmöglichkeiten zu erklären: "Die Fitnessanwendungen sind für uns ein sehr starkes Thema, alle Geräte sind zudem staub- sowie wassergeschützt und dementsprechend werden wir in der Promotion sehr stark mit geeigneten Sportmarken wie Sport Scheck zusammenarbeiten."

Winter will auf die emotionale Ansprache in der Kampagnenführung allerdings nicht dauerhaft verzichten. Nach einer ersten Kommunikationswelle, bei der die Priorität auf die Erklärung von Produktanwendungen wie die Vernetzung mit den Samsung Smartwatches liegen wird, soll es anschließend wieder mehr um emotionale Inhalte gehen. cam
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