Samsung Wenn Captain Kirk, Fred Feuerstein und der Predator für die Smartwatch werben

Montag, 07. Oktober 2013
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Zur Präsentation seiner Smartwatch Galaxy Gear überraschte Samsung die Öffentlichkeit mit einer märchenhaften Geschichte rund um eine Puppenspielerin, die sich mithilfe des intelligenten Handschmucks ihre Inspiration für ein neues Theaterstück sichert. Doch mit dem Start der TV-Kampagne in den USA wird klar, dass der koreanische Hersteller sein neues Endgerät offensiver positionieren will: Als Erfüllung einer Phantasie, die so unterschiedliche Filmhelden wie Captain Kirk und Fred Feuerstein schon seit Jahrzehnten vorleben.
Man ist beim Betrachten der unterschiedlichen Spots von 72andSunny fast versucht zu spekulieren: In welchen Features unterscheidet sich wohl das Smartwatch-Modell des außerirdischen Jägers Predator von der Steinzeitausführung Fred Feuersteins? Und welche Fotos hat Captain Krik mit seiner Smartwatch wohl auf den fremden Planenten geschossen, die er mit dem Raumschiff Enterprise entdeckte? Darüber schweigen sich die Spots allerdings ebenso aus, wie über die konkreten Eigenschaften des Galaxy Gear. Der Auftritt, den Samsung nicht umsonst im Umfeld von Football-Übertragungen startet, hat vor allem ein Ziel: Die Begehrlichkeit bei Gadget-Fans zu schüren.



Der Ansatz erscheint im Rahmen der Gesamtstrategie durchaus sinnvoll. Für viele Nutzer von mobilen Endgeräten ist die Frage immer noch unbeantwortet, welchen konkreten Mehrwert ihnen die Smartwatch eigentlich bringt. Mit einem kolportierten Verkaufspreis von 299 US-Dollar ist die Galaxy Gear zudem schlicht zu kostspielig, um einfach als Accessoire testweise gekauft zu werden. Wann die Einführungskampagne in Deutschland starten wird, ist derzeit offen. cam
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