Rügenwalder Elbkind sprengt mit Veggie-Dingsda das digitale Niedlichkeitsbarometer

Mittwoch, 02. Dezember 2015
Fleisch ohn Fleisch? Darüber diskutieren hier die Kinder von Rügenwalder-Mitarbeitern
Fleisch ohn Fleisch? Darüber diskutieren hier die Kinder von Rügenwalder-Mitarbeitern
Foto: Rügenwalder Mühle

Über die Vorzüge von Fleisch und vegetarischer Ernährung zu diskutieren ist mit Erwachsenen meist tödlich langweilig. Wie erstaunlich unterhaltsam und niedlich das gleiche Gespräch mit Kindern ist, zeigt das Veggie-Dingsda von Rügenwalder. Dazu holte die Agentur Elbkind die Kinder der Mitarbeiter vor die Kamera und ließ sie nach bester Dingsda-Manier über die Vorzüge von Fleisch und vegetarischen Produkten schwadronieren. Der nächste Rügenwalder-Viralhit dürfte damit nur noch eine Frage der Zeit sein.

Über den Drehablauf (Filmproduktion: Mypony) kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Aber die Einschätzung von Sebastian Melnik, Account Manager Strategie bei Elbkind, lässt ahnen, dass die Arbeit mit den temperamentvollen Protagonsiten ganz schon nervernzehrend gewesen sein dürfte: "Mit den unterschiedlichsten Kindern zu drehen – die vorab nicht gecastet wurden und kein Script einstudiert hatten – war bei der Produktion eine große Herausforderung für alle Beteiligten und eine harte Nuss bis zum Schnitt." Aber die Versuchsanordnung war einfach genug, um selbst mit den chaotischsten Mitwirkenden am Ende ein überzeugendes Ergebnis zu liefern. Die Kinder der Mitarbeiter der Rügenwalder Mühle probierten die fleischfreien Produkte "Vegetarische Mühlen Hamburger" und "Vegetarisches Mühlen Hack" und beschrieben den Geschmack in ihren eigenen Worten. Dabei wurden sie nach Dingsda-Manier zu ihren Ess-Gewohnheiten und zu fleischfreien Produkten befragt. Dass dabei ausschließlich Kinder von Mitarbeitern vor der Kamera standen, verstärkt zudem zusätzlich die Markenpositionierung als "Unternehmen mit Gesicht".

Der Film solle darauf aufmerksam machen, wie selbstverständlich Kinder die Veggie-Produkte der Rügenwalder Mühle akzeptieren, sagt Godo Röben, Geschäftsführer Marketing und PR der Rügenwalder Mühle: "Kinder haben in puncto Essen eine ganz klare Meinung. Entweder etwas schmeckt – oder eben nicht. Und Spaghetti Bolognese steht ganz oben auf der Hitliste. Aber was, wenn die Hacksoße dieses Mal ganz ohne Fleisch ist? Für die Kids kein Problem, wie unsere Videos unheimlich charmant zeigen."

Damit benennt der Marketingmann implizit die eigentliche Zielgruppe des Videos. Denn viele Eltern stehen bei ihren Kindern vor dem Problem, dass diese vor allem Wurst in jeder Variation in ihrem Essen erwarten. Der Kampf, diese einseitige Diät mit Gemüse oder anderen fleischlosen Elementen zu erweitern, scheitert oft am heftigen Widerstand des Nachwuchses. Hier von Rügenwalder eine Alternative präsentiert zu bekommen, die von den Kindern problemlos akzeptiert wird, dürfte für vielen der betroffenen Eltern ein unwiderstehlicher USP jenseits aller ideologischen Elemente rund um die vegetarische Ernährung sein.

Der Clip wird auf dem Facebook-, Twitter- und dem YouTube-Kanal der Rügenwalder Mühle und als kürzere Version parallel zum klassischen TV-Spot bei Seven-One Media, IP Deutschland und Smartclip ausgespielt. Die Mediaplanung betreut Plan.net, Hamburg. cam

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