Rekordjahr Warum Sodastream mehr Geld für TV- und Onlinewerbung locker macht

Donnerstag, 05. März 2015
Stockt Werbeetat auf: Henner Rinsche
Stockt Werbeetat auf: Henner Rinsche
Foto: Sodastream

Das Jahr 2014 war hierzulande für Sodastream das erfolgreichste der Firmengeschichte. Dass bei dem Hersteller von Trinkwassersprudlern auch die Umsätze sprudelten, führt Sodastream-Manager Henner Rinsche vor allem auf die TV- und Onlinewerbung zurück. Die Spendings sollen daher auch in diesem Jahr massiv steigen.
Laut Rinsche, der Sodastream in der deutschsprachigen DACH-Region leitet, hat das Unternehmen seinen Umsatz in diesem Vertriebsgebiet - inklusive dem italienischen Markt, den er neuerdings ebenfalls verantwortet,  - im vergangenen Jahr um 30 Prozent auf 282 Millionen US-Dollar gesteigert. Zudem sei die Haushaltspenetration von Sodastream 2014 um 20 Prozent gestiegen, sagt Rinsche mit Verweis auf eine GfK-Analyse. "Das zeigt, dass die strategische Entscheidung, massiv in TV-Werbung zu investieren, richtig war", sagt Rinsche.
„Die strategische Entscheidung, massiv in TV-Werbung zu investieren, war richtig.“
Henner Rinsche
Sodastream hatte seine TV-Kampagne im vergangenen Jahr im Januar gestartet und mehrfach bis in den August hinein verlängert. Ähnliches plant das Unternehmen nun auch in diesem Jahr. „Wir werden unsere Investitionen in Mediakampagnen um 30 Prozent auf 15 Millionen Euro aufstocken. Allein im ersten Quartal werden 20 Prozent mehr Mittel in TV-Werbung fließen", kündigt Rinsche an.

Der aktuelle TV-Spot, der seit Jahresbeginn auf reichweitenstarken Privatsendern läuft, wurde in einem Crowdsourcing-Projekt durch das US-Unternehmen Poptent entwickelt. Die deutschsprachige Adaption übernahm GK Film in Frankfurt. mas
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