Raubkatze frisst Huhn Das Werbeduell von Jaguar und Mercedes

Freitag, 03. Januar 2014
Die Antwort von Mercedes auf die Jaguar-Parodie (Bild: Mercedes-Benz)
Die Antwort von Mercedes auf die Jaguar-Parodie (Bild: Mercedes-Benz)


Hierzulande hat der Mercedes-Spot mit den groovenden Hühnern unter anderem durch eine Plagiatsdebatte für Aufmerksamkeit gesorgt - jenseits des großen Teiches rief er ein kleines Werbeduell hervor: Auf einen bitterbösen Parodie-Spot des Edelkarossenherstellers Jaguar in den USA antwortete Mercedes seinerseits mit einem hämischen Anzeigenmotiv. Was sind schon Hühner, wenn man auch eine echte Raubkatze haben kann? Unter diesem inoffiziellen Motto dürfte die Jaguar-Marketer in den USA ihre Antwort auf den Mercedes-Spot "Magic Body Control" formuliert haben: In dem auf Youtube veröffentlichten Video, das User seit seinem Erscheinen im vergangenen Dezember über 2 Millionen Mal angeklickt haben, führt ein Labormitarbeiter im weißen Kittel mit einem Huhn ebenjene "Tanzbewegungen" durch, die die Federviecher auch im Original vollführen - und auch diesmal bleibt der Kopf des Tieres absolut bewegungslos.

Das dicke Ende kommt jedoch prompt - und zwar in Form eines ausgewachsenen Jaguars, welcher der idyllischen Szene ein abruptes Ende bereitet. "Magic Body Control? Wir bevorzugen katzengleiche Reflexe", wird am Ende des Spots eingeblendet. Ein solch konfrontatives Vorgehen hätte man der britischen Edelmarke, die zuletzt mit einer aufwendigen Kampagne für ihre Sportwagen F-Type aufhorchen ließ, gar nicht zugetraut. Amüsant ist die Werbeschlacht aber allemal.


Nicht zuletzt deshalb, weil Mercedes sich nicht lumpen ließ und sich gegen den Angriff wehrte. Auf Facebook veröffentlichte das Unternehmen ein Motiv mit der Schlagzeile: "Weil katzengleiche Reflexe nicht schnell genug sind: Die Pre-Safe-Bremse". Dieser Sicherheitsassistent antizipiert Auffahrunfälle und warnt den Fahrer anschließend optisch und akustisch. Bis dato erhielt das Motiv über 15.000 Likes. ire
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