Puma Rihanna wird Markenbotschafterin und Kreativdirektorin

Mittwoch, 17. Dezember 2014
Rihanna wird für Puma aktiv
Rihanna wird für Puma aktiv
Foto: Puma
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Zuletzt hat Puma alles daran gesetzt, wieder stärker als Sportmarke wahrgenommen zu werden. Das neue Testimonial der Herzogenauracher kommt aber aus einem anderen Bereich: Ab Januar 2015 wird Popstar Rihanna Markenbotschafterin für die Kategorie Women's Training. Zugleich soll sie als Kreativdirektorin bei der Gestaltung neuer Produkte mitwirken.
Rihanna sei erste Wahl für Puma gewesen, erklärt CEO Björn Gulden: "Ihre weltweite Bekanntheit, ihr Charisma, ihre Individualität und ihr Ehrgeiz - alle diese Eigenschaften machen sie zur perfekten Botschafterin für unsere Marke. Sie passt ideal zu unseren Markenwerten, denn sie ist selbstbewusst, mutig, zielstrebig und versprüht Spaß und Freude." Die 26-Jährige soll künftig nicht nur einen Part in Pumas globaler Markenkampagne "Forever Faster" einnehmen und bei Fan-Aktivitäten sowie Kunden- und Händlerevents zu sehen sein. Sie soll den Sportartikler auch bei Gestaltung und Design neuer Produkte beraten. Erste Einflüsse ihrer Arbeit sollen bereits bei der Kollektion für Frühjahr/Sommer 2015 zu sehen sein. "Ich könnte mir keinen besseren Partner für eine Zusammenarbeit als Kreativdirektorin vorstellen. Ihr dürft gespannt sein, was Puma und ich gemeinsam auf die Beine stellen werden", so Rihanna.

Die Partnerschaft ist für Puma tatsächlich ein Coup. Denn mit Usain Bolt, Mario Balotelli oder Sergio Agüero hat der Konzern zwar bereits prominente Testimonials unter Vertrag. Rihanna ist aber tatsächlich der einzige "richtige" Weltstar mit globaler Anziehungskraft, der für Puma wirbt. Schon alleine ihre Stärke in den sozialen Netzwerken wird eine gute Startrampe für die Marke sein: Ihre Facebook-Fanpage verzeichnet sage und schreibe 90 Millionen Fans. Auf Twitter hat Rihanna 38,4 Millionen Follower, bei Instagram folgen ihr 14,4 Millionen Nutzer.

Dennoch ist die Zusammenarbeit für Puma nicht ohne Risiko. Denn Rihanna ist kein Kind von Traurigkeit. Aus ihrem Marihuana-Konsum machte sie nie einen Hehl, und im Netz kursiert so mancher Nackt-Selfie von ihr. Welche Schwierigkeiten eine Partnerschaft mit dem Popstar mit sich bringen kann, musste auch schon Beiersdorf erfahren: Der Konsumgüterkonzern verpflichete Rihanna 2011 als Testimonial für die Jubiläumskampagne von Nivea. Wenig später bezeichnete Beiersorf-Boss Stefan Heidenreich die Zusammenarbeit als Fehler und "No-Go": Ein Star, der angeblich mit Drogen und Partyexzessen zu tun hat, dürfe nicht mit den Werten der Marke verbunden werden, so Heidenreich damals. ire
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