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Fitness First reagiert mittels Programmatic Creativity auf seine spitzen Zielgruppen
Explido

Programmatic Campaigning Wie sich Fitness First mit Explido fit für die Zukunft macht

Fitness First reagiert mittels Programmatic Creativity auf seine spitzen Zielgruppen
Mit mehr als 80 Clubs und über 270.000 Mitgliedern in Deutschland gilt Fitness First als einer der führenden Fitness- und Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Doch nicht nur die Mitglieder der Fitness-Studio-Kette wollen in Form bleiben: Das Unternehmen stemmt die großen Gewichte der Digitalisierung und setzt bei Kampagnen auf Programmatic Creativity.
von HORIZONT Online, Donnerstag, 27. April 2017

Zwischen September und Dezember letzten Jahres gingen Fitness First und Explido mit einer Kampagne an den Start, die in Echtzeit auf Basis von zuvor erfassten Datensätzen Usern interessenbasierte Inhalte zuordnet und in entsprechenden Umfeldern ausspielt.

Angaben zu Geschlecht, Alter, zuletzt besuchten Websites oder allgemeinen Interessen des Users ermöglichen es, ein genaues Bild von ihm zu erstellen und ihn mit individuell auf ihn zugeschnittenem Content zu bedienen. Eingegrenzt wurde dies auf drei Zielgruppen, die zuvor durch Marktforschungsergebnisse ermittelt wurden. So unterscheiden sich die Zielgruppen abgesehen vom Geschlecht auch durch ihre Trainingsziele wie Gewichtsreduktion oder persönliche Fitness, doch auch emotionale Befindlichkeiten wie etwa Selbstbewusstsein oder das Wohlbefinden im Club wurden mit einbezogen, um den Besucher je nach Bedürfnis zu unterstützen oder zu inspirieren.
Individualisierte Banner sollen für zielgerechte Kundenansprache sorgen
Individualisierte Banner sollen für zielgerechte Kundenansprache sorgen (Bild: Explido)
Bei den weiblichen Zielgruppen wird zwischen einer Gruppe unterschieden, die sich in ihrem Körper unwohl fühlt und die Blicke anderer Studio-Besucher fürchtet, und einer anderen Gruppe, die sich der Fitness-Welt zugehörig fühlt und gerne trainiert. Eine männliche Person der Zielgruppe 1 mit Geo-Location in Hamburg beispielsweise erhielt eine andere Werbe-Ad als eine weibliche Person der Zielgruppe 2 mit Sitz in Berlin. Auch die Landingpage wurde dynamisch gestaltet und passte sich dem jeweilig geschalteten Ad-Banner an – und dies vollkommen automatisiert. Dies bewirkte nicht nur eine deutliche Zeitersparnis, sondern auch eine erhebliche Kostenreduktion um 87 Prozent bei der Erstellung der Werbemittel.

Warum das Ganze? „Weil irrelevante Werbung einfach jeden nervt“, sagt Annika Neumayer, Senior Digital Media Consultant bei Explido. „Wir müssen es daher schaffen, Werbeinhalte relevant zu machen, denn nur dann hinterlässt unsere Botschaft einen bleibenden Eindruck“, ergänzt sie. Hintergrund sind zudem die spitzen Zielgruppen von Fitness First, die sich im Online-Targeting nur schwer differenzieren lassen. Gleichzeitig ist das Angebot der Fitness-Studio-Kette nur in ausgewählten Städten verfügbar, was nicht nur die digitale Zielgruppe einschränkt, sondern auch die potenziellen Streuverluste im digitalen Markt erhöht. Die Resultate sprechen für sich: Die Interaktionsrate konnte von zuvor jedem Zwanzigsten auf jeden Achten gesteigert werden – dies entspricht einer Performancesteigerung um mehr als das Fünffache. Johanna Christner

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