Praktikantenspiegel Ikea bietet das beste Praktikum in der Konsum- und Gebrauchsgüterbranche

Mittwoch, 11. Februar 2015
Praktikanten schätzen ihren Job bei Ikea
Praktikanten schätzen ihren Job bei Ikea
Foto: Ikea

Fast neun von zehn Praktikanten in Deutschland (82 Prozent) sind mit ihrem Praktikum zufrieden. Selbst mit ihrer Bezahlung, die durchschnittlich bei 770,89 Euro brutto pro Monat liegt, also weit unter dem, was der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde vorschreiben würde, empfinden sich fast 64 Prozent als angemessen bezahlt im Verhältnis zu ihrer Leistung. Das sind einige Ergebnisse des Praktikantenspiegel 2015, für den die Unternehmensberatungsfirma Clevis deutschlandweit mehr als 7500 Studenten (78 Prozent) sowie Absolventenund Young Professionals befragt hat.
Mehr als die Hälfte der Praktikanten nimmt sich mindestens sechs Monate Zeit für ein Praktikum und absolviert es im Alter von 23 bis 25 Jahren. Fast die Hälfte der Hospitanzen findet am eigenen Wohnort statt, nur 15 Prozent im Ausland. Die Praktikanten sind durchschnittlich 38 Stunden pro Woche im Einsatz. Am besten bezahlen die Unternehmen des Baugewerbes/-Industrie ihre Praktikanten. Sie gehen mit durchschnittlich 1015,64 Euro pro Monat nach Hause, gefolgt von ihren Kollegen, die bei Unternehmensberatungs- und Wirtschaftsprüfungsfirmen als Praktikanten tätig sind (920,05 Euro), Finanzen/Banken und Versicherungen mit einer Praktikantenvergütung von 888,57 Euro, Pharma & Chemie mit 841,24 Euro und der Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie mit 838,77 Euro.

Das beste Praktikum bei den Konsum- und Gebrauchsgüterherstellen gibt es offenbar bei Ikea. Das Unternehmen hat sich im Wettbewerb um die Auszeichnung als bester Praktikanten-Arbeitgeber, die von Clevis und der Jobbörse Absolventa vergeben wird, durchgesetzt. Grundlage der Auszeichnung ist der Praktikantenspiegel, der laut den Herausgebern der Studie wissenschaftlich die Qualität und das Image der Arbeitgeber aus Sicht der Praktikanten ermittelt. ems
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