Pokémon-Prank So herrlich spießt die Stadt Basel den Hype um Pokémon Go auf

Donnerstag, 04. August 2016
In Basel drehen die Pokémon den Spieß um und jagen die Jäger
In Basel drehen die Pokémon den Spieß um und jagen die Jäger
Foto: Basel Tourismus
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Basel Schweiz Pokemon Go


Nicht nur die USA und Deutschland hat die Pokémon-Hysterie erfasst, auch in der Schweiz ziehen Menschen in Heerscharen durch die Straßen und jagen Pikachu, Glumanda und Co. In Basel schlagen die kleinen Fantasiewesen nun aber mit den gleichen Waffen zurück und machen ihrerseits Jagd auf Pokémon-Go-Spieler - zumindest in einem Prank-Video des örtlichen Tourismus-Verbands.
Dabei hat der städtische Tourismus gar nicht die Absicht, die Pokémon-Jäger aus der Stadt zu verbannen - ganz im Gegenteil. Mit dem knapp zweiminütigen Clip und einer eigenen Microsite versucht Basel, den Hype für sich zu nutzen und verweist auf die Pokémon-Hotspots der Stadt. Dazu gehören auch "Spezielle Angebote für Pokémon-Fans" - Tipps, wo welche Pokémon-Arten zu finden sind und welche Aktionen der lokale Handel und die Gastronomie zum aktuellen Hysterie-Thema durchführen.
Pikachu in Basel - so sieht die Microsite der Stadt aus
Pikachu in Basel - so sieht die Microsite der Stadt aus (Bild: Basel.com/Pokemon)
Die Kommunikation stützt das Motto des Basler Tourismus-Verbands: der Slogan "Culture Unlimited" trifft schließlich auch auf das popkulturelle Phänomen durch die Stadt ziehender Monsterjäger zu. Konzipiert und umgesetzt hat die Aktion die Digitalagentur Fadeout in Basel. Im Film stürzen sich vier als Vorzeige-Pokémon Pikachu verkleidete Jäger auf Passanten, die allerdings vorher eingeweiht waren, und bewerfen sie analog zur Vorgehensweise des Spiels mit überdimensionalen Pokébällen. fam
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