Pick Up Wie Kolle Rebbe den Schokoriegel nach 13 Jahren neu erfindet

Montag, 02. Februar 2015
Für die neuen Kampagne zieht die Marke in ein gelbes Studio um
Für die neuen Kampagne zieht die Marke in ein gelbes Studio um
Foto: Unternehmen

Pick Up entdeckt in der neuen neuen Kampagne von Kolle Rebbe die Freude am anders sein. In der neuen Kampagne, die heute startet, zeigt die Bahlsen-Marke in einer Reihe von 20- und 15-sekündigen Filmen die individuellsten, außergewöhnlichsten und schrägsten Formen, den Keksriegel zu essen. Im neuen gelben Studio lädt der Pick-Moderator seine Gäste ein, sich an dem Schokoriegel zu versuchen. Und die Ergebnisse sind absolut sehenswert.
Wo in früheren Spots jüngere Menschen vor einem gelben Hintergund erzählten, weshalb sie so gerne Pick Up essen, geht es jetzt direkt zur Sache. So muss in den ersten Spots ein Gast beweisen, dass er beim Griff nach der Süßigkeit schneller ist als ein Kampfhund. Und mit einer jungen attraktiven Dame testet der Moderator die Süßigkeit lieber gleich bei ausgeschalteter Beleuchtung. Mit dem neuen Storytelling ändert sich auch der Markenclaim. Statt "Schmeckt toll, macht nicht so voll" heisst es ab sofort "Anders macht mehr Spaß“.
Die Abkehr von dem bisherigen ausschließlichen Produktfokus ist zum guten Teil dem Wettbewerbsumfeld geschuldet, sagt Kamran Wührmann, Direktor Marketing & Forschung und Entwicklung bei Bahlsen:
„Im Riegelmarkt haben wir es mit Giganten wie Ferrero, Mars, Mondelez und Nestlé als Wettbewerbern zu tun. Das Umfeld ist sehr spendingintensiv und die Spots der Großen sind mit hohem Aufwand produziert. Dem setzen wir etwas entgegen, das auch mit weniger Advertising Spends durchkommt.“
Kamran Wührmann
"Im Riegelmarkt haben wir es mit Giganten wie Ferrero, Mars, Mondelez und Nestlé als Wettbewerbern zu tun. Das Umfeld ist sehr spendingintensiv und die Spots der Großen sind mit hohem Aufwand produziert. Dem setzen wir etwas entgegen, das auch mit weniger Advertising Spends durchkommt und sich positiv vom Wettbewerb abhebt.“ Konkret sollen sich die neuen Spots künftig deutlich besser in den digitalen Medienkanälen schlagen. Denn Bahlsen will mit Pick Up vor allem die onlineaffinen 18- bis 29-Jährigen erreichen. Doch damit sich eine Kampagne im Internet verbreitet, muss sie vor allem unterhaltende Elemente liefern. Das konnte die bisherige Kampagne, die seit 2003 in ihrer Grundstruktur unverändert läuft, einfach nicht leisten. Mit den neuen Motiven will Brand Managerin Anna-Julia Dlugosch online nun deutlich präsenter sein: "Die Kampagne hat ein enormes Potenzial für die Verlängerung in Social Media."

Die mit einem siebenstelligen Etat ausgestattete Kampagne (Mediaagentur: Carat, Wiesbaden) läuft im TV, als Online-Prerolls und im Kino. Auch Online-Banner werden geschaltet. Mehr zu den Hintergründen des neuen Markenauftritts und welche Lehren Bahlsen aus seinen tagesaktuellen Pick-Up-Spots während "Ich bin ein Star holt mich hier raus" lesen HORIZONT-Abonnenten diesen Donnerstag in der aktuellen Ausgabe. cam
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