Philip Morris Tabakkonzern könnte sich von der Zigarette verabschieden

Mittwoch, 30. November 2016
Zigaretten kommen aus der Mode
Zigaretten kommen aus der Mode

Philip-Morris denkt über den Abschied von der Zigarette nach. Das sagte CEO André Calantzopoulos in einem Interview mit der BBC. Zufälligerweise launcht der Riese in Großbritannien gerade dort die neue E-Zigarette Iqos.

In Deutschland ist die E-Zigarette bereits seit dem Sommer auf dem Markt, jetzt folgt der Start auf der Insel. Für Calantzopoulos, seit 2013 an der Spitze des weltgrößten Tabakkonzerns, ist das Produkt ein Schritt in die Zukunft. "Ich glaube, dass schon bald der Zeitpunkt kommen wird, an dem wir das Ende der Zigaretten-Ära einläuten werden", erklärte Vorstandschef.

Das sei der Fall, wenn alternative Produkte ihren Durchbruch am Markt geschafft hätten. Nach Medienberichten hat Philip-Morris seit 2007 über 3,2 Milliarden Euro in die Entwicklung risikoreduzierter Tabakprodukte gesteckt. Dass kommt nicht von ungefähr. Die herkömmliche Zigarette ist von Werbeverboten und Schockbildern auf den Packungen betroffen.  Doch auch über die elektronische Alternative wird heftig diskutiert. So ist in Frankreich beispielsweise Werbung für E-Zigaretten verboten. mir

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