Opel Umparken-Kampagne bewirkt Umdenken

Donnerstag, 10. April 2014
Opel will mit der Kampagne sein Image aufpolieren
Opel will mit der Kampagne sein Image aufpolieren


Die Kampagne "Umparken im Kopf", mit der Opel offensiv gegen sein schlechtes Image angeht, hat nicht nur für mediales Aufsehen gesorgt - sie kommt auch gut an: Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls haben 37 Prozent der deutschen Autokäufer die Kampagne wahrgenommen, in der Zielgruppe bis 30 Jahre sind es überdurchschnittliche 44 Prozent. Über dem Durchschnitt liegt auch die Wahrnehmung bei Käufern mit einem Haushalsnettoeinkommen ab 3000 Euro. Gerade weil das Auto für jüngere Leute nicht mehr den großen Wert als Statussymbol hat und weil ihm Städter aus Platz- und oft aus Umweltgründen skeptisch gegenüberstehen, ist die Aufmerksamkeit junger urbaner Einwohner mit gutem Einkommen sehr positiv: "Sie sind gegenüber Autos am kritischsten eingestellt. Bei ihnen muss Autowerbung ankommen", sagt Konrad Weßner, Geschäftsführer von Puls.

Das Marktforschungsunternehmen hat auch untersucht, in welchem Maß die Kampagne Käufer erreicht, die normalerweise nicht auf Opel abfahren. In vergleichbaren Untersuchungen sind es rund 30 Prozent, die sich dennoch angesprochen fühlen. Im Fall der Opel-Kampagne liegt er deutlich höher: So erreicht beispielsweise die Wahrnehmung von BMW-Fahrern 41,7 Prozent, Audi-Fans fühlen sich zu 41,4 Prozent angesprochen. Nicht zuletzt wirkt sich die Kampagne auf das Markenimage und die Kaufbereitschaft aus: 18,1 Prozent der Befragten, die die Kampagne nicht wahrgenommen haben, stimmt der Aussage zu, gern einen Opel besitzen zu wollen - von denen, die sie gesehen haben, sind es 34,8 Prozent. Befragte im Alter bis 30 Jahre finden zu 42 Prozent, dass Opel coole Fahrzeuge baut. son

Mehr zum Thema lesen Sie im 64-seitigen HORIZONT-Report Automarketing in Ausgabe 15/2014.

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