OoH-Kampagne Smirnoff nimmt Trump und die Russland-Affäre aufs Korn

Dienstag, 13. Juni 2017
"Made in America, but we'd be happy to talk about our ties to Russia under oath" - der Claim des Plakats
"Made in America, but we'd be happy to talk about our ties to Russia under oath" - der Claim des Plakats
Foto: Robbie Gramer via Twitter
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In Smirnoffs neuer Plakatkampagne macht sich die Spirituosenmarke über Donald Trump und seine möglichen Verbindungen zu Russland lustig. Die Wodka-Marke habe kein Problem damit, unter Eid über ihre Connections zu dem Staat zu sprechen - genau wie Donald Trump, der dies groß angekündigt hat. Nun gehen die Plakate viral und kommen im Netz sehr gut an.
"Made in America, but we'd be happy to talk about our ties to Russia under oath". Dieser Spruch steht auf den Smirnoff-Plakaten, die jetzt in US-Bahnhöfen zu sehen sind und von etlichen Twitter-Usern weiterverbreitet werden. Hintergrund der Kampagne: Schon seit dem Wahlkampf im letzten Jahr werden Trump und seinem Team Verbindungen zu Russland nachgesagt. Dabei geht es um die Frage, ob Russland den Wahlkampf beeinflusst hat. Am 9. Mai entließ der amerikanische Präsident den jetzigen Ex-FBI-Chef James Comey. Der sagte in der vergangenen Woche unter Eid vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aus, dass Trump ihn aufgrund der Ermittlungen in der Russland-Affäre gefeuert habe. Der Präsident versuche auf diesem Weg, die Untersuchungen des FBI zu unterbinden. Daraufhin äußerte Trump sich zu dieser Aussage - und kündigte an, dass er ebenfalls unter Eid zu der Affäre aussagen würde. Auf dieses Versprechen spielt Smirnoff nun auf seinen Plakaten an.
Nadia Tehran
Bild: Smirnoff

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Die freche Aktion passt gut zu Smirnoff. Schließlich stammt die Marke ursprünglich aus Moskau und wurde dort im 19. Jahrhundert gegründet. Seit 1934 befindet sich der Firmensitz zwar in den USA - doch die Verbindungen zu Russland bleiben natürlich bestehen. Laut Associated Press bezeichnet ein Sprecher der Dachfirma Diageo die Kampagne wenig überraschend als Anspielung auf aktuelle Entwicklungen. Für die Plakate zeichnet Smirnoffs Leadagentur 72andsunny New York verantwortlich. bre

So reagieren die Twitter-User auf die Smirnoff-Plakate:



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