Olympia IOC verdiente 14 Milliarden Dollar aus Fernseh- und Werbeverträgen seit 2014

Mittwoch, 29. Juli 2015
Brian Roberts, Chairman und CEO des NBCU-Mutterkonzerns Comcast, und IOC-Präsident Thomas Bach bei der Unterzeichnung des Medienvertrags
Brian Roberts, Chairman und CEO des NBCU-Mutterkonzerns Comcast, und IOC-Präsident Thomas Bach bei der Unterzeichnung des Medienvertrags
Foto: IOC

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) akquiriert immer mehr Geld. Seit den Winterspielen im Februar 2014 in Sotschi hat das IOC 18 Werbe- und Fernsehverträge mit einer Gesamteinnahme von 14 Milliarden Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro) unterzeichnet.

Darüber informierte IOC-Präsident Thomas Bach am Dienstag sein Exekutivkomitee. Das Geld werde die langfristige finanzielle Stabilität der olympischen Bewegung bis 2032 sichern. 90 Prozent des Geldes werde für die Unterstützung von Athleten und des Sports in aller Welt verwendet.

Für großes Aufsehen sorgte das IOC jüngst mit der Vergabe der Übertragunsgrechte für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 an Discovery Networks. Das US-Medienunternehmen, Muttergesellschaft des paneuropäischen Sportsenders Eurosport, lässt sich die Exklusivrechte rund 1,3 Milliarden Euro kosten.

Außerdem schloss das IOC im vergangenen Jahr den größten TV-Vertrag der Olympiageschichte: Das US-Netzwerk NBCUniversal zahlt für die Übertragunsgrechte von 2021 bis 2032 stolze 7,65 Milliarden US-Dollar. Weitere 100 Millionen Dollar bekommt NBCU dafür, die olympischen Werte zwischen 2015 und 2020 zu transportieren. ire/dpa

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