Oliver Voss Domino's präsentiert seine erste TV-Kampagne für Deutschland

Freitag, 06. Januar 2017
Domino's stellt bei seiner deutschen TV-Premiere das produkt in den Mittelpunkt
Domino's stellt bei seiner deutschen TV-Premiere das produkt in den Mittelpunkt
Foto: Domino's
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Domino’s Oliver Voss Pizza McDonald's Burger King


Ein gutes Jahr gab sich Joey’s Pizza Zeit, um nach der Übernahme durch Domino’s die neue Markenidentität in allen Restaurants umzusetzen. Jetzt meldet sich das neue Domino`s Deutschland mit seiner ersten Werbekampagne zu Wort. Der von der Agentur Oliver Voss kreierte Auftritt ist gleichzeitig auch der Startschuss für eine ambitionierte Wachstumspolitik. Domino’s will künftig nicht nur mit anderen Lieferdiensten, sondern auch mit Systemgastronomen wie McDonald’s und Burger King konkurrieren.

Passend zu den Wachstumszielen ist auch die Werbepremiere groß angelegt: Domino‘s Launch-Kampagne startet im Januar mit einem zweistelligen Millionenetat in TV, Out-of-Home und Online. Strategisches Ziel ist es, den Pizza-Lieferanten als qualitativ hochwertige Marke zu etablieren, sagt Karsten Freigang, Geschäftsführer Domino‘s Pizza Deutschland: „Domino‘s soll in Verbindung mit purem Genuss im Kopf der Verbraucher verankert werden. Fokus unserer Kampagne ist dabei unser Produkt, das wir ins Zentrum der Kommunikation stellen. So machen wir Lust auf leckere Pizza aus hervorragenden Zutaten.“ Dabei setzt Domino‘s allerdings auch gleichzeitig auf klare Preisaussagen, um die alte Joey’s-Klientel für die neue Marke zu begeistern und gleichzeitig neue Kunden zu gewinnen. Freitag: „Wir möchten ehemalige Joey’s oder Domino’s Kunden ebenso wie neue Kunden an die Marke heranführen, hierfür sind Preisangebote ein bewährtes Mittel. Die Angebotsstruktur ist grundsätzlich so konzipiert, dass sie mit dem Qualitätsanspruch vereinbar ist.“

„Domino‘s soll in Verbindung mit purem Genuss im Kopf der Verbraucher verankert werden.“
Karsten Freigang
Feste Bestandteil der Kampagne ist auch der Verweis auf die Domino’s-App als Bestellkanal. Anders als bei den meisten Systemgastronomen gehört die offensive Einbindung von digitaler Technologie bei Domino’s mittlerweile zu den selbstverständlichen Aspekten der Marke. In Märkten wie den USA oder Australien macht der Pizzalieferant regelmäßig mit Projekten von sich reden, wie der Entwicklung von Lieferrobotern, der Einführung von Pizza-Emojis als Bestelloption oder dem Crowdsourcing-gestützten Design von Pizza-Lieferfahrzeuge.

Mit derartigen Aktionen ist in Deutschland zwar kurzfristig nicht zu rechnen, aber Domino’s Deutschland arbeitet intensiv an dem Ausbau seiner digitalen Infrastruktur, um das digitale Bestellgeschäft nicht völlig an Aggregatoren wie Lieferando oder Lieferheld zu verlieren.

Domino’s will aber auch im stationären Geschäft noch wachsen, wie Geschäftsführer Freitag bestätigt: „In den vergangenen Jahren haben sich die Grenzen zwischen Delivery und Restaurantgastronomie zunehmend aufgelöst. Somit besteht das Wettbewerbsumfeld nicht nur aus klassischen Lieferdiensten, sondern zunehmend auch aus der allgemeinen umliegenden Gastronomie, die ihrerseits erste Schritte in den Delivery-Bereich setzen.“ Ein Blick auf die aktuellen Marktverhältnisse zeigt, dass der Pizzaspezialist hier noch durchaus Luft nach oben hat: Während Domino’s derzeit rund 200 Standorte in Deutschland hat, sind es bei Burger King rund 700 und bei Marktführer McDonald’s sogar fast 1500 Restaurants. cam

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