Offiziell Nissan wird neuer Champions-League-Sponsor

Montag, 07. April 2014
Nissan wird offizieller Partner der Uefa Champions League (Bild: Unternehmen)
Nissan wird offizieller Partner der Uefa Champions League (Bild: Unternehmen)


Nun ist es offiziell: Wie bereits vermutet wird Nissan ab der Saison 2014/2015 für vier Jahre offizieller Partner der Uefa Champions League. Die Japaner folgen damit Ford nach, das kürzlich nach 21 Jahren als Sponsor des Wettbewerbs ausgestiegen war. Mit dem Engagement verbindet Nissan den Anspruch, "bis 2016 als dann größter asiatischer Automobilhersteller in die deutsche automobile Champions League aufzusteigen", sagt Thomas Hausch, Geschäftsführer der Nissan Center Europe. Wie viel der Autokonzern sich das Sponsoring kosten lässt, wurde nicht bekannt. Es handele sich allerdings um die größte Sponsorentätigkeit in der Geschichte von Nissan, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt. Bereits vor einigen Wochen hatten Branchenportale spekuliert, dass Nissan die Nachfolge von Ford als Champions-League-Sponsor antreten werde. Seinerzeit war von 60 Millionen Euro pro Jahr die Rede. Für die Uefa wäre das eine enorme Steigerung, hatte Ford doch bislang nur 40 Millionen Euro bezahlt.

Als offizieller Champions-League-Partner erhält Nissan umfassende Rechte für die Spiele des europäischen Clubwettbewerbs sowie für Trainings, Inhalte, Medien, Hospitality, Veranstaltungen und für das Finale. Auf diese Weise könne man ein neues Publikum erreichen und die Marke über den gesamten Jahreskalender des europäischen Fußballs in den Mittelpunkt rücken, heißt es vonseiten des Unternehmens. Damit verbunden ist sicherlich die Hoffnung, den zuletzt rückläufigen Absatzzahlen in Europa entgegenzuwirken.

Nissan unterstützt im Sportbereich bereits die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bzw. die Olympia-Mannschaften von Großbritannien und Mexiko und engagiert sich zudem im American Football. Mit dem CL-Sponsoring gesellen sich die Japaner zu den weiteren Hauptsponsoren Mastercard, Unicredit, Heineken, Gazprom und Sony. ire
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