OWM Tina Beuchler fordert Schulterschluss

Donnerstag, 07. November 2013
OWM-Chefin Tina Beuchler; Foto: Stefan Wildhirt / Nestlé Deutschland
OWM-Chefin Tina Beuchler; Foto: Stefan Wildhirt / Nestlé Deutschland

Mitte September erst war die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) den Online-Medien mächtig an den Karren gefahren. Vor der Kölner Digitalmesse Dmexco hatte der Verband mit ungewöhnlich scharfen Worten das gefordert, was seit Jahren auf der Wunschliste der Werbungtreiben steht - nämlich eine einheitliche Währung und Nachweise der Werbewirkung. Auf der heutigen Fachtagung fand OWM-Chefin Tina Beuchler deutlich versöhnlichere Worte. Auf der 18. Fachtagung der OWM richtete sich Beuchler heute mit einem Appell an die Kommunikationsbranche. Die großen Herausforderungen der Zukunft müssten gemeinsam angegangen werden, forderte die OWM-Chefin bei ihrer Eröffnungsrede. Die Dynamik in den Märkten halte unvermindert an, der Wettbewerbsdruck sei extrem hoch und viele Entwicklungen, die durch die Digitalisierung hergerufen würden, seien heute in ihren Folgen nicht absehbar. "Diese Dynamik können wir nur dann erfolgreich bewältigen, wenn Werbungtreibende, Medien, Mediaagenturen und Technologiepartner gemeinsam an einem Strang ziehen. Dann können wir erfolgreich an einer Zukunft arbeiten, die für uns immer wieder Neuland ist", so Beuchler weiter.

Die Umfrage unter den OWM-Mitgliedern hatte zuvor ergeben, dass Werbungtreibende künftig verstärkt digitale Medien einsetzen wollen. Vor diesem Hintergrund hob Beuchler erneut die Bedeutung belastbarer Leistungsnachweise für die Online-Werbung hervor. "Digitale Medien haben eine sehr hohe Bedeutung im Mediamix, sie sind für Marketingkonzepte essenziell. Und diese Bedeutung wird in den kommenden Jahren weiter wachsen", so Beuchler. mas
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