"Not awesome" Greenpeace prangert Partnerschaft von Lego und Shell an

Dienstag, 08. Juli 2014
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Ein Spielzeughersteller und ein Mineralölkonzern sind auf den ersten Blick nicht unbedingt die idealen Markenpartner, und doch sind Lego und Shell seit vielen Jahren miteinander verbandelt - aktuell gibt es in 26 Ländern Shell-gebrandetes Lego-Spielzeug an Tankstellen zu kaufen. Diese Verbindung prangert Greenpeace nun in einem dramatischen Spot an - verbunden mit dem Start einer entsprechenden Petition. In dem zweiminütigen Onlinefilm geht es um die Pläne von Shell, neue Ölbohranlagen im arktischen Ozean zu errichten. Die anfangs idyllische Lego-Welt wird im Laufe des Spots Opfer einer Ölkatastrophe, wie sie vor vier Jahren nach der Havarie der Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko geschah. Die Folge: Der Ölspiegel steigt, Eisbären und Robben verenden, sogar der Weihnachtsmann ertrinkt in der schwarzen Brühe.

Dazu läuft der Song "Everything is awesome" - allerdings nicht in der aus dem Lego-Film bekannten Version von Tegan and Sara feat. The Lonely Island, sondern als bedächtiger, trauriger Remix. Die Produktion übernahm Unit 9, Regie führte Martin Stirling. Der Spot verweist auf die Kampagnenseite "Save the Arctic", auf der Greenpeace fragt: "Lego, wir wollt ihr wiederaufbauen, was Shell zerstört?" fam
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