Nielsen Werbemarkt im stabilen Sommerhoch

Mittwoch, 14. August 2013
Microsofts Werbeausgaben explodieren - unter anderem wegen des neuen Tablets Surface
Microsofts Werbeausgaben explodieren - unter anderem wegen des neuen Tablets Surface
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Werbemarkt Sommerhoch Werbedruck P&G Microsoft Windows Phone


Die deutsche Wirtschaft wächst und der Werbemarkt ist stabil. In den ersten sieben Monaten des Jahres haben die Unternehmen 14,2 Milliarden Euro in die Werbung investiert. Das ist ein Plus von 0,2 Prozent. Das hat Nielsen heute bekanntgegeben. Nach den Zahlen der Hamburger Marktforscher erhöhten die Unternehmen vor allem im Juli den Werbedruck. Im vergangenen Monat investierten die Firmen brutto 2,4 Prozent. Allerdings profitieren davon nicht alle Mediengattungen. Nach wie vor verlieren die Printmedien und hier besonders die Tageszeitungen mit einem Minus von 11,3 Prozent. Ganz anders die Situation bei Out of Home. Hier steigt der Werbedruck um 10,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Kino und Radio legen um 7,3 beziehungsweise 7,2 Prozent zu. TV wächst um 4,2 Prozent auf brutto 6,2 Milliarden Eur. Internet legt zwar um knapp 2 Prozent zu, ist aber von den Wachstumsraten vergangener Monate weit entfernt.

Werbeaufwendungen in Deutschland nach Mediengattungen von Januar bis Juli 2013 (in Millionen Euro)

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Größter Werbungtreibender ist Procter & Gamble. Der Konsumgüterriese steigerte seinen Werbedruck um knapp sieben Prozent auf 275 Millionen Euro. Den Vogel aber schießt Microsoft ab. Um satte 436,2 Prozent hat der Softwareriese den Werbedruck in den ersten sieben Monaten des Jahres erhöht. 141 Millionen hat der Konzern für sein neues Windows Phone, das neue Betriebsystem und das Tablet Surface bislang investiert. Und auch das gehört zu der Bilanz des Monats Juli: Von den Top 10-Unternehmen haben insgesamt sieben ihre Investitionen reduziert. mir
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